Trierische Dampffestspiele, Teil 1

Eifelbahn Köln-Trier
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locotracteur
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Trierische Dampffestspiele, Teil 1

Beitrag von locotracteur » Dienstag 1. Mai 2018, 22:25

Hallo zusammen,

auch mich zog es natürlich zum Plandampf nach Trier. So machte man sich am frühen Samstag-Morgen auf, um den Sonderzug mit 01 150 beim Wasserfassen in Blankenheim-Wald zu sehen. Gegen 8 Uhr war die örtliche Feuerwehr schon bestens gelaunt vor Ort.

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An der Brücke über die B258 standen schon diverse Fotografen, schön, darunter auch Bekannte zu treffen. Schnell fand sich auch 01 150 ein, am Zugschluß die Brohler 218 396:

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Bevor ich zur Lok ging, gab ich mir einige Minuten, die Begegnung mit dem planmäßigen Verkehr zu sehen. Normalerweise begegnen sich die Züge auf halber Strecke zwischen Blankenheim und Nettersheim. Heute war es anders, Volltreffer! Alle 3 Gleise belegt.Man beachte den Waserturm im Hintergrund:

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Die 218 fand wenig Beachtung, deswegen sei sie hier ins Bild gesetzt:

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Die 01 stand natürlich im Mittelpunkt:

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Obwohl der erfolgte Rückschnitt des Gehölzes sehr gute Fotomöglichkeiten für die Ausfahrt geschaffen hatte, zog ich es vor, so früh wie möglich nach Densborn weiterzufahren. Dort gab sich damm 01 202 aus Gerolstein kommend die Ehre:

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78 468 sollte hier die Kreuzung mit 01 150 abwarten, was auch planmäßig geschah:

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Weiter ging die Fahrt ohne Hektik nach Kyllburg. Zu meiner Überraschung war 01 150 noch dort und bekam gerade Ausfahrt. Fotovorbereitung war in den Massen der Schaulustigen nicht mehr möglich:

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Hier in Kyllburg ereignete sich ein tragischer Zwischenfall: Ein Mann war auf der Fußgängerbrücke zusammengrbrochen und verstarb trotz sehr schneller Erster Hilfe durch Passanten.


Der nächte Anlaufpunkt war Auw an der Kyll. Dieser beschauliche Bahnhof bietet immer wieder einen schönen Hintergrund für den Planverkehr. Hier nahm die beste Eisenbahnergattin von Allen den Zug nach Trier, um Kaufkraft in die Innenstadt zu bringen:

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Ich wartete derweil die Durchfahrt der 52 8195 nach Gerolstein ab:

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In Speicher hatte 78 468 einen kurzen Aufenthalt. Ich wollte nicht der Masse der Fotografen auf die andere Gleisseite hinterher rennen und entwickelte mir ein alternatives Szenario. Die Anderen haben die besseren Fotos.....Gruß an den Fdl, der nicht nur die Fotofreunde unter Kontrolle hatte, sondern auch 2 Kollegen der DB-Sicherheit und trotzdem den Wünschen der Fotofreunde sehr entgegen gekommen ist!

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Der Weg führte mich nach Philippsheim, ebenfalls einer meiner Favoriten. Neben schönen Szenen des Alltagsverkehrs begegnete unsere 52er auf dem Weg von Gerolstein nach Trier dem 620 009 als RE22 nach Köln:

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V 200 033 erzeugte mit ihrem Umbauwagenzug ein "alltägliches" Bild, Wahnsinn!

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In Trier Hbf hatte es zwischenzeitlich einen schweren Unfall mit Personenschaden gegeben, was einen größeren Rettungseinsatz mit entsprechendem Chaos im Bahnverkehr zur Folge hatte. Als Konsequenz daraus musste ich die erstaunlich bescheiden bepackte beste Eisenbahnergatiin von Allen in Ehrang abholen. Da der Tag noch nicht "durch" war, fuhr ich anschließend nach Kordel zurück, um neben den 620 wieder die 52 auf der Fahrt nach Gerolstein vor die Linse zu bekommen:

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Alle Wege führen über Ehrang und zum Absacker gab es trotz einsetzendem Regen noch was für's bzw auf's Auge, wenn man sich die ungleiche Paarung auf dem ersten Bild anschaut:

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Schöner wurde es, als 216 224 aus Koblenz kommend mit 01 1075 im Schlepp durchzog,

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52 8154 vorbeikam

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und zum guten Schluß 218 396 mit ihrem Sonderzug den langen Weg durch die Eifel nach Köln antrat:

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Nach einem langenTag ging es zum Hotel in Wasserliesch, wo man sich bei einem Bier und Abendessen auf den nächsten Tag an der Saar freuen konnte.

Franz-Josef

Rolf
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Re: Trierische Dampffestspiele, Teil 1

Beitrag von Rolf » Mittwoch 2. Mai 2018, 08:22

Vielen Dank. Sehr schön!

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eifelhero
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Re: Trierische Dampffestspiele, Teil 1

Beitrag von eifelhero » Mittwoch 2. Mai 2018, 10:46

Danke für den Bildbericht,
Ich finde, das die 218 396-0 im Brohltallack sehr gut aussieht. :)
gruß aus der Eifel
Heinz

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bluesbrother
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Re: Trierische Dampffestspiele, Teil 1

Beitrag von bluesbrother » Donnerstag 3. Mai 2018, 11:01

Prima Franz-Josef, beste Eindrücke von einem Schauspiel, welches man hier leider nicht so häufig erleben kann.
Gruß aus der Nordeifel!

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