Neues zur (Nicht-)Reaktivierung

Eifelquerbahn (Andernach - Mayen - Kaisersesch - Daun - Gerolstein)
reinout
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Re: Neues zur (Nicht-)Reaktivierung

Beitrag von reinout » Freitag 23. August 2019, 15:50

Ich habe gleich auf "ich stimme zu" geklickt. Und auch ein Kommentar dazu geschrieben (das noch durch eine Moderator begutachtet werden soll).

Bis jetzt haben 11 Leute zugestimmt!

Reinout
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Holger Lersch
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Re: Neues zur (Nicht-)Reaktivierung

Beitrag von Holger Lersch » Freitag 23. August 2019, 17:02

Freunde der eisernen Schienen,

ich bin dabei: http://www.fahrbier.de/2019/08/eifelque ... chutz.html
Vergesst auch nicht den Link zur Abstimmung auf euren Social-Media Plattformen zu verteilen!

"Rettet die Rathausuhr" :)
Holger
Pendleralltag im New Yorker Norden und Kölner Südwesten: http://www.fahrbier.de/

jwiessner
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Re: Neues zur (Nicht-)Reaktivierung

Beitrag von jwiessner » Mittwoch 16. Oktober 2019, 11:27

Am 14. Oktober schrieb der TV: Eifelquerbahn: Noch keine Entscheidung über Verkauf der Strecke

https://www.volksfreund.de/region/vulka ... d-46485485
www.eifelquerbahn.com - Eifelquerbahn e.V. - Gemeinsam für den Erhalt der Eifelquerbahn

jwiessner
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Pressemeldung: Eifelquerbahn – Die Zeichen stehen auf Bahnbetrieb

Beitrag von jwiessner » Mittwoch 16. Oktober 2019, 11:33

Unsere Pressemitteilung vom 16. Oktober 2019:

Eifelquerbahn – Die Zeichen stehen auf Bahnbetrieb
Auch wenn man es beim Blick auf die Trasse der Eifelquerbahn nicht glauben mag, in den vergangen Monaten hat sich viel getan beim Thema Eifelquerbahn. Nachdem es zwischenzeitlich schon so klang, als ob der Bau eines Radweges auf der Eifelquerbahntrasse bereits beschlossene Sache sei, zeichnet sich inzwischen immer deutlicher ab, dass es sehr gute Chancen gibt, die Eifelquerbahn als Bahnstrecke zu erhalten und zu reaktivieren.

Nutzen-Kosten neu bewerten
In den vergangen Wochen hat sich gezeigt, dass hinter den vielfach diskutierten Gutachten zur Reaktivierung der Eifelquerbahn große Fragezeichen stehen. Überzogene Anforderungen an die Streckenbeschaffenheit und aufwendige Sicherungsmaßnahmen für kleine Feld- und Waldweg-Bahnübergänge haben zum einen die Reaktivierungskosten, und zum anderen das Honorar der Gutachter in die Höhe getrieben. Auch die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Wiederaufnahme der touristischen Verkehre gehen deutlich über die Anforderungen für einen reinen touristischen Betrieb hinaus. „Mit der Umsetzung aller im Gutachten vorgeschlagenen Maßnahmen könnten wir direkt in einen Vorlaufbetrieb starten, wie er im Dezember 2019 auf der Eifel-Bördebahn startet“, erklärt der Vorsitzende des Eifelquerbahn e.V., Jens Wießner.

Gemeinsam mehr erreichen
Bei der Umsetzung der Maßnahmen entsprechend dem Gutachten zur touristischen Reaktivierung der Eifelquerbahn vom Büro StadtLandBahn würde das Land 85% der Gesamtkosten übernehmen, die übrigen 15% müssten durch die Kommunen getragen werden. Das Land Rheinland-Pfalz hat aber auch die Möglichkeit vorgesehen, diesen kommunalen Anteil durch Eigenleistungen zu erbringen. Auf Anfrage bestätigte das Verkehrsministerium, dass diese Eigenleistungen, unter gewissen Voraussetzungen, auch durch Dritte wie z.B. den Verein, für die Kommunen erbracht werden können. Entsprechende Kalkulationen auf Basis des StadtLandBahn-Gutachtens haben gezeigt, dass sich unter Einbeziehung der Eigenleistungen, zum größten Teil Vegetationsarbeiten, die durch die Kommunen zu tragenden Kosten zur Reaktivierung insbesondere in den Abschnitten Kaisersesch – Ulmen sowie Ulmen – Daun deutlich reduzieren lassen.

Ökologische Alternative zum Individualverkehr
Dass ein funktionierender und flächendeckend verfügbarer SPNV ein wichtiger Bestandteil zum Erreichen der Klimaschutzziele ist, ist mittlerweile allgemein bekannt. Dies zeigt sich auch beim vor kurzem zu Ende gegangenen Dialog zur Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts für das Land Rheinland-Pfalz. In insgesamt acht Kategorien waren die Bürger aufgerufen, ihre Vorschläge zur Fortschreibung des Klimaschutzplans einzureichen. In der Rubrik Verkehr war die Reaktivierung der Eifelquerbahn diejenige Maßnahme mit dem größten Zuspruch, gefolgt von der allgemeinen Forderung, den ÖPNV und die Schiene zu stärken. Von Seiten des Zweckverbands SPNV Nord laufen die Vorbereitungen zur Erprobung von alternativen Antrieben. So ist es geplant, einen Wasserstoffzug auf der Pellenz-Eifel-Bahn von Andernach nach Kaisersesch zu testen. Hiermit würden dann auch für eine reaktivierte Eifelquerbahn moderne Nahverkehrszüge zur Verfügung stehen.

Radweg – Nur zweite Wahl !
Nach mehreren politischen Gesprächen und öffentlichen Meinungsäußerungen stellt sich die Frage, warum wir überhaupt über einen Radweg auf der Trasse der Eifelquerbahn diskutieren müssen. Die Kernaussagen sind eigentlich überall gleich: „Wir wollen die Bahn, der Radweg ist nur zweite Wahl“. Dies verwundert nicht, wenn man berücksichtigt, dass eine erste vorsichtige Schätzung von Kosten in Höhe von 15-20 Millionen Euro für einen Bau des Radweges ausgeht.

Jetzt handeln und den ländlichen Raum stärken
Es gibt keinen Grund, sich mit der zweiten Wahl zufrieden zu geben. Die Zeichen stehen ganz klar Pro Bahn. Dies zeigt auch die gerade getroffene Entscheidung der Verkehrsminister-Konferenz, die Mittel des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) auch für die Grundsanierung von sich in kommunalem Besitz befindlicher Bahnstrecken freizugeben.

Die Mittel stehen zur Verfügung, die Politik will die Bahn und es gibt mehrere Eisenbahnunternehmen, die ihr Interesse an der Eifelquerbahn bekundet haben. Die Zeit des Stillstands ist vorbei, jetzt ist die Zeit des Handelns. Hierzu gehören alle Akteure an einen Tisch, um gemeinsam den Weg zur Reaktivierung der Eifelquerbahn einzuschlagen.

Kötterichen, 16. Oktober 2019
www.eifelquerbahn.com - Eifelquerbahn e.V. - Gemeinsam für den Erhalt der Eifelquerbahn

reinout
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Re: Neues zur (Nicht-)Reaktivierung

Beitrag von reinout » Mittwoch 16. Oktober 2019, 13:26

Es klingt fast jede Monat positiver :)

Jede Bewegung vorwärts, groß oder klein, ist zu begrüßen!

Reinout
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jwiessner
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Re: Neues zur (Nicht-)Reaktivierung

Beitrag von jwiessner » Freitag 18. Oktober 2019, 10:11

Weitere erfreuliche Nachrichten aus Gerolstein:

Bündnis 90/Die Grünen unterstützen Bemühungen zur Reaktivierung der Eifelquerbahn

Gestern Abend hat die Kreismitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen des Landkreises Vulkaneifel die Empfehlung ausgesprochen, das die Fraktionen der Stadträte, Verbandsgemeinden und des Kreistages alles tun sollen, um die im Kreis liegenden gewidmeten, ehemaligen Schienenstrecken zu erhalten.

So unterstützt man die Wiederaufnahme der touristischen Verkehre auf der Eifelquerbahn und sieht die Reaktivierung im SPNV als zwingend notwendig an.

Auch werden die aktuellen Bemühungen zur Nutzung der Westeifelbahn für touristische Verkehre in Verbindung mit einem parallel laufenden Radweg unterstützt. Der Ortsverband Kylltal hat sich bereits am 15. Oktober 2019 gegen die Entwidmung der Westeifelbahn ausgesprochen.
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