nur noch Anschlussbahn...
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Querbahner
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nur noch Anschlussbahn...
Hallo zusammen,
da es bisher nirgendwo so klar kommuniziert wurde, hier mal der Hinweis:
Eine Befahrung der Strecke ist nur noch durch Amprion möglich, nicht mehr beispielsweise für Güterverkehre oder Sonderfahrten anderer.
Die einstmals von der Stadt Bitburg als öffentliche Eisenbahninfrastruktur nach § 6 AEG betriebene Strecke wurde dann ja zur Stilllegung ausgeschrieben und wird vom heutigen Eigentümer nur noch als Anschlussbahn betrieben, also ohne Netzzugangsverpflichtungen Dritter. Amprion hat uns hierzu mitgeteilt, die Strecke auch nur im Bedarfsfall für Trafotransporte nutzen, aber keinen Netzzugang für anderweitige Verkehre anzubieten.
Dass die Strecke heute überhaupt noch existiert (und rein theoretisch irgendwann noch mal von einem anderen Betreiber reaktiviert werden könnte), hätte bei unserem Abschied von Bitburg mit der letzten Schienenbusfahrt der Arge Eifel-Nebenbahnen vor 15 Jahren allerdings vermutlich auch kaum wer zu hoffen gewagt...
Viele Grüße vom Bahnhof Ahütte
Andreas
da es bisher nirgendwo so klar kommuniziert wurde, hier mal der Hinweis:
Eine Befahrung der Strecke ist nur noch durch Amprion möglich, nicht mehr beispielsweise für Güterverkehre oder Sonderfahrten anderer.
Die einstmals von der Stadt Bitburg als öffentliche Eisenbahninfrastruktur nach § 6 AEG betriebene Strecke wurde dann ja zur Stilllegung ausgeschrieben und wird vom heutigen Eigentümer nur noch als Anschlussbahn betrieben, also ohne Netzzugangsverpflichtungen Dritter. Amprion hat uns hierzu mitgeteilt, die Strecke auch nur im Bedarfsfall für Trafotransporte nutzen, aber keinen Netzzugang für anderweitige Verkehre anzubieten.
Dass die Strecke heute überhaupt noch existiert (und rein theoretisch irgendwann noch mal von einem anderen Betreiber reaktiviert werden könnte), hätte bei unserem Abschied von Bitburg mit der letzten Schienenbusfahrt der Arge Eifel-Nebenbahnen vor 15 Jahren allerdings vermutlich auch kaum wer zu hoffen gewagt...
Viele Grüße vom Bahnhof Ahütte
Andreas
Re: nur noch Anschlussbahn...
Dieser seit einiger Zeit bekannte Umstand wurde von der DB InfraGO zum Anlass genommen, im Rahmen des Wiederaufbaus der Eifelstrecke auf das Einfahrsignal aus Richtung Bitburg-Stadt zu verzichten.
Re: nur noch Anschlussbahn...
Nun, man kann wirklich froh sein, dass diese Strecke so noch existiert und "erhalten bleibt". Andererseits ist es eher ein Wachkoma. Die Infrastruktur wird mit dem Nötigsten aufrecht erhalten - mehr nicht. Keinerlei Verkehr. Wenn wenigstens alle Jahre wieder ein Trafo zu befördern wäre... Die letzte Fuhre ist fast 10 Jahre her - und so lange kein wirklicher Zug mehr auf Bitburger Gleisen gewesen.
Exkurs: Ein ähnliches "Schicksal" fristet der Rest-Stummel Trier-Nord - Ruwer, der von Amprion seinerzeit als Verladegleis aufgekauft und hergerichtet wurde. Außer einer einzigem Fuhre im November 2009 ist seitdem kein Transport auf dem Streckenstück mehr gelaufen. Und als jüngst im Dezember 2024 ein alter Trafo vom Westnetz-Gelände in der Eurener Straße in Trier-West seinen letzten Weg zum Schrott antreten durfte, ist ein Straßen-Schwertransport von dort aus zum nicht mehr betriebenen Industriestammgleis Euren gefahren, der Weitertransport des tonnenschweren Gerätes erfolgte sodann mit V100 im Tragschnabelwagen zum Trierer Hafen / Steil Entsorgung GmbH. (Ich berichtete an anderer Stelle.)
Zurück in die Bierstadt und Amprion: Ich hatte gehofft (und hoffe es immer noch), dass die derzeit in Umsetzung befindliche Neubaumaßnahme - Errichtung einer 380-kV-Leitung in bestehender 220-kV-Trasse - zwischen dem westlich von Koblenz liegenden Punkt Metternich und Niederstedem weitere Transporte per Schiene nach Bitburg bringt. Schließlilch soll dabei u. a. die Schaltanlage in Niederstedem erweitert und umstrukturiert werden. (Das Vorhaben, nachzulesen bei der Bundesnetzagentur, dient dem Abtransport von Windstrom aus der Eifel, wobei auch die Anbindung von Luxemburg und Frankreich verbessert wird. Es ist seit 2013 im Bundesbedarfsplan enthalten, die Umsetzung soll bis 2026 abgeschlossen sein.)
Von den Träumereien mit reellem Hintergrund hin zu puren fiebertraumgleichen Phantasien: Im Hinterkopf bleibt bei mir auch noch die morbide und zerstückelte Verlängerung der Anschlussbahn - das ehemalige Anschlussgleis der US-Air Force zum früheren US-Flugplatz. Zurzeit und künftig siedeln sich auf dem ehemaligen Gelände der Airbase große Betriebe an - ggf. mit entsprechender Logistik. So bleibt es zumindest ein frommer Wunschgedanke, wenn sich vielleicht in dieser Sache irgendwann nochmal irgendetwas tut. Die Schienen und Schwellen sind zwar ganz überwiegend längst weg bzw. ohnehin nicht mehr nutzbar. Wichtig ist insoweit, dass die Trasse als solche erhalten bleibt - für eine evtl. Götterdämmerung in Sachen Güterverkehr. So wie ich das jetzt sehe, ist der Weg dahin noch grundsätzlich frei, der Radweg wurde z. T. parallel gebaut. Im Falle des Falles müssten natürlich mit hohem Aufwand Investitionen folgen. Das ist nur denkbar, wenn große Firmen mit viel Geld dahinter stehen (wie Musk & Co.) - oder das Militär (wie Trump & Co.). Die Bitburger und Umländer würden sich sicherlich freuen, wenn ihnen tausende Lkw auf der Straße in und um Bitburg erspart bleiben.
Exkurs: Ein ähnliches "Schicksal" fristet der Rest-Stummel Trier-Nord - Ruwer, der von Amprion seinerzeit als Verladegleis aufgekauft und hergerichtet wurde. Außer einer einzigem Fuhre im November 2009 ist seitdem kein Transport auf dem Streckenstück mehr gelaufen. Und als jüngst im Dezember 2024 ein alter Trafo vom Westnetz-Gelände in der Eurener Straße in Trier-West seinen letzten Weg zum Schrott antreten durfte, ist ein Straßen-Schwertransport von dort aus zum nicht mehr betriebenen Industriestammgleis Euren gefahren, der Weitertransport des tonnenschweren Gerätes erfolgte sodann mit V100 im Tragschnabelwagen zum Trierer Hafen / Steil Entsorgung GmbH. (Ich berichtete an anderer Stelle.)
Zurück in die Bierstadt und Amprion: Ich hatte gehofft (und hoffe es immer noch), dass die derzeit in Umsetzung befindliche Neubaumaßnahme - Errichtung einer 380-kV-Leitung in bestehender 220-kV-Trasse - zwischen dem westlich von Koblenz liegenden Punkt Metternich und Niederstedem weitere Transporte per Schiene nach Bitburg bringt. Schließlilch soll dabei u. a. die Schaltanlage in Niederstedem erweitert und umstrukturiert werden. (Das Vorhaben, nachzulesen bei der Bundesnetzagentur, dient dem Abtransport von Windstrom aus der Eifel, wobei auch die Anbindung von Luxemburg und Frankreich verbessert wird. Es ist seit 2013 im Bundesbedarfsplan enthalten, die Umsetzung soll bis 2026 abgeschlossen sein.)
Von den Träumereien mit reellem Hintergrund hin zu puren fiebertraumgleichen Phantasien: Im Hinterkopf bleibt bei mir auch noch die morbide und zerstückelte Verlängerung der Anschlussbahn - das ehemalige Anschlussgleis der US-Air Force zum früheren US-Flugplatz. Zurzeit und künftig siedeln sich auf dem ehemaligen Gelände der Airbase große Betriebe an - ggf. mit entsprechender Logistik. So bleibt es zumindest ein frommer Wunschgedanke, wenn sich vielleicht in dieser Sache irgendwann nochmal irgendetwas tut. Die Schienen und Schwellen sind zwar ganz überwiegend längst weg bzw. ohnehin nicht mehr nutzbar. Wichtig ist insoweit, dass die Trasse als solche erhalten bleibt - für eine evtl. Götterdämmerung in Sachen Güterverkehr. So wie ich das jetzt sehe, ist der Weg dahin noch grundsätzlich frei, der Radweg wurde z. T. parallel gebaut. Im Falle des Falles müssten natürlich mit hohem Aufwand Investitionen folgen. Das ist nur denkbar, wenn große Firmen mit viel Geld dahinter stehen (wie Musk & Co.) - oder das Militär (wie Trump & Co.). Die Bitburger und Umländer würden sich sicherlich freuen, wenn ihnen tausende Lkw auf der Straße in und um Bitburg erspart bleiben.
Herzliche Grüße,
Prellbock
Prellbock
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Querbahner
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Re: nur noch Anschlussbahn...
Stand der Dinge ist allerdings leider, wie geschrieben, dass sich auch dann nichts tun würde, wenn eine Firma entsprechende Güter auf die noch vorhandenen Schienen verlagern wollte, weil Amprion keine Nutzung der Strecke durch Dritte anbietet. Wenn, dann müsste jene Firma also gleich die Strecke pachten oder kaufen...Prellbock hat geschrieben: ↑Donnerstag 24. April 2025, 12:11 Zurzeit und künftig siedeln sich auf dem ehemaligen Gelände der Airbase große Betriebe an - ggf. mit entsprechender Logistik. So bleibt es zumindest ein frommer Wunschgedanke, wenn sich vielleicht in dieser Sache irgendwann nochmal irgendetwas tut.
Viele Grüße
Andreas
Re: nur noch Anschlussbahn...
Auf der DB Infoveranstaltung in Gerolstein wurde durch eine anwesende Person die SPNV-Reaktivierung der Strecke rauf nach Bitburg-Stadt angeregt. SPNV-Nord Verbandsdirektor Thorsten Müller wollte das mal als Thema mitnehmen.Querbahner hat geschrieben: ↑Samstag 26. April 2025, 21:10 Stand der Dinge ist allerdings leider, wie geschrieben, dass sich auch dann nichts tun würde, wenn eine Firma entsprechende Güter auf die noch vorhandenen Schienen verlagern wollte, weil Amprion keine Nutzung der Strecke durch Dritte anbietet. Wenn, dann müsste jene Firma also gleich die Strecke pachten oder kaufen...
- Holger Lersch
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Re: nur noch Anschlussbahn...
RB Daun - Gerolstein - Bitburg haette was
.
Vielleicht auch als Geflügel, geht ja heutzutage mit den Triebwagen alles verhaeltnismaessig problemlos!
Wobei der Pendlerstrom wohl eher in Richtung Trier geht.
Vielleicht auch als Geflügel, geht ja heutzutage mit den Triebwagen alles verhaeltnismaessig problemlos!
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Querbahner
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Re: nur noch Anschlussbahn...
Das Thema ist ja nicht neu und wurde schon vor zwei oder mehr Jahren zwischen ZSPNV RLP Nord und Amprion diskutiert. Die Aussage von Amprion lautet dazu wie geschrieben: Sehr gern, FALLS andere die Strecke pachten oder wieder abkaufen und dann wieder als öffentliche Eisenbahninfrastruktur betreiben wollten........
Im Status Quo mit Amprion rollen da allenfalls Trafos und sonst nix.
Viele Grüße
Andreas
Re: nur noch Anschlussbahn...
Ich empfehle die Lektüre von:Holger Lersch hat geschrieben: ↑Sonntag 4. Mai 2025, 18:26 RB Daun - Gerolstein - Bitburg haette was.
Vielleicht auch als Geflügel, geht ja heutzutage mit den Triebwagen alles verhaeltnismaessig problemlos!
Wobei der Pendlerstrom wohl eher in Richtung Trier geht.
https://www.volksfreund.de/region/rhein ... -126922601
Wo kein Geld, fahren eh keine Züge.
Gruß M&M
- Holger Lersch
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Re: nur noch Anschlussbahn...
Da geht's aber doch um was anderes in dem Artikel? Aber ja, das Grundproblem ist das gleich: Geld. Immerhin laesst der Artikel ja offen, dass es Ende 28 vielleicht durch die Eifel gehen kann mit dem Luxemburger Zug. Aber das gehört in einen anderen Thread - der Zug wird, so er kommt, sicher nicht in Bitburg Stadt Kopf machen 
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Re: nur noch Anschlussbahn...
Es ist in beiden Fällen der gleiche Besteller, der über fehlende finanzielle Mittel klagt. Da kann man jetzt noch das nächste Reaktivierungsprojekt in die Diskussion einstreuen, aber bringen wird es unter diesen Vorzeichen nix.Holger Lersch hat geschrieben: ↑Freitag 9. Mai 2025, 14:43 Da geht's aber doch um was anderes in dem Artikel? Aber ja, das Grundproblem ist das gleich: Geld.
Gruß M&M
Re: nur noch Anschlussbahn...
Fährt die CFL den IC nicht von Koblenz an eigenwirtschaftlich?M&M hat geschrieben: ↑Freitag 9. Mai 2025, 21:40Es ist in beiden Fällen der gleiche Besteller, der über fehlende finanzielle Mittel klagt. Da kann man jetzt noch das nächste Reaktivierungsprojekt in die Diskussion einstreuen, aber bringen wird es unter diesen Vorzeichen nix.Holger Lersch hat geschrieben: ↑Freitag 9. Mai 2025, 14:43 Da geht's aber doch um was anderes in dem Artikel? Aber ja, das Grundproblem ist das gleich: Geld.
Gruß M&M
Re: nur noch Anschlussbahn...
Wenn ich mich recht erinnere, sind vor rund 10 Jahren oder etwas mehr einmal im Jahr noch Sonderzüge an Raderlebnistagen nach Bitburg gefahren. Das wären dann die letzten öffentlichen Fahrten gewesen, oder?Querbahner hat geschrieben: ↑Samstag 5. April 2025, 08:39 Eine Befahrung der Strecke ist nur noch durch Amprion möglich, nicht mehr beispielsweise für Güterverkehre oder Sonderfahrten anderer.
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Querbahner
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Re: nur noch Anschlussbahn...
Das ist auch schon länger vorbei.
Die Strecke erlebte ihren letzten großen Frühling ab 2008, als sich hier die Arge Eifel-Nebenbahnen e.V. engagierte. Die Strecke wurde wieder befahrbar gemacht und neben den Schienenbusfahrten des Vereins war es maßgeblich ein damaliges (hier vielleicht noch mitlesendes?) Mitglied, das sich erfolgreich für die Verlängerung der Radaktionszüge bis Bitburg Stadt einsetzte, als die Wiederbefahrbarkeit der Strecke gefeiert werden konnte. Als wir dann 2010 unsere letzte Sonderfahrt gemacht haben, also vor bald auch schon wieder 15 Jahren, stand diese schon unter den Vorzeichen "Letzte Ausfahrt Bitburg Stadt" (so auch der damalige Pressetitel). So ganz die letzte öffentliche Fahrt war es dann aber nicht. Auf jeden Fall war, glaube ich, die DGEG noch mal im Rahmen einer Rundfahrt mit den gleichen Schienenbussen vor Ort. Wann genau der letzte Radaktionstag-Zug fuhr, weiß ich nicht mehr.
Mit dem Ende der Bemühungen des Vereins war es jedenfalls auch zeitnah um die Befahrbarkeit bzw. Nutzbarkeit für öffentliche Sonderfahrten vorbei. Beides hing ja auch eng miteinander zusammen, da sich der Verein erst final in 2011 auflöste, als die politischen Bemühungen für die Zug(k)unft der Bahn geplatzt waren und diejenigen am lautesten waren, welche in Bitburg das Ende der Bahn forderten.
Die Strecke wurde dann zeitnah zur Abgabe/Stilllegung ausgeschrieben und sollte ursprünglich schon 2014 an den neuen Eigentümer übergehen. Vor 10 Jahren, also um 2015, fuhr da also sicher nix mehr.
Leider fehlte diesem "Bähnchen" als überwiegend bewaldetes Reststück einer einstmals großen Strecke aber immer auch etwas die Lobby in der Eisenbahnfreunde-Szene. Wenn man sieht, dass die Kasbachtalbahn schon ihr 25jähriges Jubiläum feiern konnte...: Die Kürze der Strecke in Verbindung zum Potenzial der Stadt Bitburg und dem touristischen Potenzial des Umfeldes in der Südeifel hätte auch hier zu einer anderen Geschichte führen können.
Viele Grüße vom Bahnhof Ahütte
Andreas
Re: nur noch Anschlussbahn...
Oder anders herum ausgedrückt: Wo ein Wille UND Geld ist, da wird etwas passieren. Wenn beides fehlt, passiert nix.
Wenn man sich die dunkrelrostbraunen Schienen innerhalb eines großen mittelständischen Bitburger Brauereibetriebs
anschaut, ist es eine Schande, dass hier seit vielen Jahren nichts - mehr - passiert. Bundesstraße und Autobahn sind nicht weit, warum da mühselig auf die Schiene umsatteln, die dort ist - aber der Betrieb ist weiter weg denn je.
Mittlerweile sind ja viele, auch große, Industriebetriebe ganz ohne Bahnanbindung - siehe JTI und weinverarbeitende Betriebe in Trier und dazwischen und außerhalb.
Wenn man sich die dunkrelrostbraunen Schienen innerhalb eines großen mittelständischen Bitburger Brauereibetriebs
Mittlerweile sind ja viele, auch große, Industriebetriebe ganz ohne Bahnanbindung - siehe JTI und weinverarbeitende Betriebe in Trier und dazwischen und außerhalb.
Herzliche Grüße,
Prellbock
Prellbock
Re: nur noch Anschlussbahn...
Der Frasers-Bau in Bitburg zieht sich - mit oder ohne Bahnanschluss - hin. Das Unternehmen sprach bisher davon, dass das Herrichten des Grundstücks ein Jahr dauern würde – danach folge eine Bauzeit von rund zwölf bis 18 Monaten.
Ich denke, die Bahn ist wirklich kein Standortfaktor für Frasers in Bitburg. Geld wäre ja scheinbar genügend da, aber es fehlt am Willen, weil zu umständlich das alles. Wenn man an die NL-Küste fährt, kommt auf der Autobahn durch Belgien an entsprechenden Komplexen vorbei, die offensichtlich auch ganz auf den Güterverkehr per Schiene verzichten können. Nicht nur die Schuhe geben Gummi, sondern auch das Transportmittel LKW. Vielleicht sollte man sich mal überlegen, woher der Mikroplastikkram in der Umwelt - und somit im menschlichen Körper - kommt. Das sind zum einen zwar die PET-Flaschen und sonstige Gebinde, vor allem aber der immense Reifenabrieb auf den Straßen dieser Welt - seit weit über 100 Jahren.
Ich denke, die Bahn ist wirklich kein Standortfaktor für Frasers in Bitburg. Geld wäre ja scheinbar genügend da, aber es fehlt am Willen, weil zu umständlich das alles. Wenn man an die NL-Küste fährt, kommt auf der Autobahn durch Belgien an entsprechenden Komplexen vorbei, die offensichtlich auch ganz auf den Güterverkehr per Schiene verzichten können. Nicht nur die Schuhe geben Gummi, sondern auch das Transportmittel LKW. Vielleicht sollte man sich mal überlegen, woher der Mikroplastikkram in der Umwelt - und somit im menschlichen Körper - kommt. Das sind zum einen zwar die PET-Flaschen und sonstige Gebinde, vor allem aber der immense Reifenabrieb auf den Straßen dieser Welt - seit weit über 100 Jahren.
Herzliche Grüße,
Prellbock
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