Da auch bei Bürgerversammlungen immer wieder die Frage gestellt wird, ob Wasserstoffzüge nicht die "bessere Alternative" gegenüber einer Elektrifizierung sind, geben uns die ersten Erfahrungsberichte mit dieser Technologie erste Einblicke zur Gebrauchstüchtigkeit:
hier: Erfahrungen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV)
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/en ... e-100.html
Erste Erfahrungen mit Wasserstoffzügen/-flotten
-
Eifelplaner
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Erste Erfahrungen mit Wasserstoffzügen/-flotten
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- Holger Lersch
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Re: Erste Erfahrungen mit Wasserstoffzügen/-flotten
So ist das -
--
YouTube: USA, Eisenbahn und mehr unter
https://www.youtube.com/channel/UCZp4-W ... 0WHnJFFEYA
Blog: Pendleralltag im New Yorker Norden und Kölner Südwesten unter
http://www.fahrbier.de/
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- Heiner Schwarz
- Beiträge: 661
- Registriert: Sonntag 18. März 2007, 19:09
- Wohnort: Mülheim am Rhein (jetzt Köln)
Re: Erste Erfahrungen mit Wasserstoffzügen/-flotten
... ich habe mir auch erlaubt, die Dekarbonisierung des Schienenverkehrs mit zu beobachten und für mich zu denken, ohne direkt zu vermelden, dass es so ist und nicht anders sein kann.
Als bekennender Freund der Rurtalbahn kenne - und bewundere - ich die Steckdosen-Interzitys, die hier im Einsatz waren.
Deren Reisekomfort, nahezu lauloses Gleiten - Rundumsicht wie im Schienenbus, nur schöner.
Die Lahntalbahn und das Weserbergland haben gezeigt, dass es mit denen auch "schneller" ging, als op Heimbach ahn ...
Und dann kam - eine Zeitlang nix - wir wollen keine Nebenbahn, also brauchen wir auch keine Akkus, neue Leistungselektronik hin oder her.
528 - war wohl nix.
Und nun kamen die B und H EMUs in den Katalogen der Hersteller "angerauscht".
Ich habe mir immer sagen lassen, dass der Weg zum Wasserstoff ein Weiter und folglich ein verlustreicher ist.
Brennstoffzellen lieben es, gleichmäßig Strom zu erzeugen.
Und so "dampft" bei mir der RVK-Bus von und nach Remscheid so durchs Dorf - je kälter, desto dampf ... .
Ob das für die noch robustere Bahntechnik reicht - scheinbar nicht so ganz.
Im Zillertal wollte man keine Oberleitung, weil die das Landschaftsbild zerstören würden.
Merkwürdigerweise tun dies die 380 kV Leitungen im Tal und an den Bergen nicht, die dort von den vielen Spitzenkraftkraftwerken nach Norden laufen.
Zwischenzeitlich ist man auch hier bei Akkus angekommen, nach Irrungen und Wirrungen
https://www.tirol.gv.at/meldungen/meldu ... echnologie
wie bei Akkus und vielleicht ein bisschen Draht.
Der SPNV Nord moderierte ab:
https://www.spnv-nord.de/fileadmin/user ... T_v03_.pdf
auf der Seite 32.
Auch für Düren wurde vor ~ 4 Jahren Änliches beim go.Rheinland/nvr aufgezeigt, aber das Dreamteam aus Landrat, vielleicht auch mit Rückendeckung des seinerzeitigen Staatssekretärs aus dem Foschungsministerium, durfte es zum dem HEMU keine Alternative geben und statt mit Draht und Speicher anzufangen, versuchte man den Wasserstoff einzufangen - oder besser, dessen Kosten.
Weil langsamer als heute, war die überschlagene Wende Untermaubach schon gesetzt - und die Hoffnung, dann bis Nideggen durchfahren zu können (und einen Schnellbus Schmidt - Brück - Zülpich einrichten zu können)
Nunmehr gibt es keinen Plan für den Draht und keine Fertigung.
Ich weiss nicht, ob ggf. die ZEROs
https://www.stadlerrail.com/de/loesunge ... en-rs-zero
Bewegung reinbringen können/könnten, die statt mit Brennstoffzellen mit Gasmotoren laufen, wie der Herr Nicolaus Otto sie aus Mülheim a. Rhein in die Welt gebracht hat. Also Kolbenmotoren mit Abgasnachbehandlung.
Ich beobachten weiterhin interessiert, aber für alles rund um Düren wären mit 15 kV schon recht lieb - nach Euskirchen hin sogar zwingend.
Und ob datt Ding ab Untermaubach akkuelektrisch fährt oder wir mit den Uhus in eine Oberleitungssehschule gehen - so mit "Hier bin ich Täfelchen" zwischen Fahrdraht und Tragseil - macht watt, aber rennt nicht dem Knallgas hinterher.
Das in kursiv musste ich daU nachbearbeiten, weil die nicht richtige Verlinkung mit ihren Klammern die zu treffenden Aussagen verbarg - nun hat das Problem zwischen Tastatur und Rückenlehnen hin- und her probiert und jetzt süüht et ennesu us wie et ussehen sollt ... .
Als bekennender Freund der Rurtalbahn kenne - und bewundere - ich die Steckdosen-Interzitys, die hier im Einsatz waren.
Deren Reisekomfort, nahezu lauloses Gleiten - Rundumsicht wie im Schienenbus, nur schöner.
Die Lahntalbahn und das Weserbergland haben gezeigt, dass es mit denen auch "schneller" ging, als op Heimbach ahn ...
Und dann kam - eine Zeitlang nix - wir wollen keine Nebenbahn, also brauchen wir auch keine Akkus, neue Leistungselektronik hin oder her.
528 - war wohl nix.
Und nun kamen die B und H EMUs in den Katalogen der Hersteller "angerauscht".
Ich habe mir immer sagen lassen, dass der Weg zum Wasserstoff ein Weiter und folglich ein verlustreicher ist.
Brennstoffzellen lieben es, gleichmäßig Strom zu erzeugen.
Und so "dampft" bei mir der RVK-Bus von und nach Remscheid so durchs Dorf - je kälter, desto dampf ... .
Ob das für die noch robustere Bahntechnik reicht - scheinbar nicht so ganz.
Im Zillertal wollte man keine Oberleitung, weil die das Landschaftsbild zerstören würden.
Merkwürdigerweise tun dies die 380 kV Leitungen im Tal und an den Bergen nicht, die dort von den vielen Spitzenkraftkraftwerken nach Norden laufen.
Zwischenzeitlich ist man auch hier bei Akkus angekommen, nach Irrungen und Wirrungen
https://www.tirol.gv.at/meldungen/meldu ... echnologie
wie bei Akkus und vielleicht ein bisschen Draht.
Der SPNV Nord moderierte ab:
https://www.spnv-nord.de/fileadmin/user ... T_v03_.pdf
auf der Seite 32.
Auch für Düren wurde vor ~ 4 Jahren Änliches beim go.Rheinland/nvr aufgezeigt, aber das Dreamteam aus Landrat, vielleicht auch mit Rückendeckung des seinerzeitigen Staatssekretärs aus dem Foschungsministerium, durfte es zum dem HEMU keine Alternative geben und statt mit Draht und Speicher anzufangen, versuchte man den Wasserstoff einzufangen - oder besser, dessen Kosten.
Weil langsamer als heute, war die überschlagene Wende Untermaubach schon gesetzt - und die Hoffnung, dann bis Nideggen durchfahren zu können (und einen Schnellbus Schmidt - Brück - Zülpich einrichten zu können)
Nunmehr gibt es keinen Plan für den Draht und keine Fertigung.
Ich weiss nicht, ob ggf. die ZEROs
https://www.stadlerrail.com/de/loesunge ... en-rs-zero
Bewegung reinbringen können/könnten, die statt mit Brennstoffzellen mit Gasmotoren laufen, wie der Herr Nicolaus Otto sie aus Mülheim a. Rhein in die Welt gebracht hat. Also Kolbenmotoren mit Abgasnachbehandlung.
Ich beobachten weiterhin interessiert, aber für alles rund um Düren wären mit 15 kV schon recht lieb - nach Euskirchen hin sogar zwingend.
Und ob datt Ding ab Untermaubach akkuelektrisch fährt oder wir mit den Uhus in eine Oberleitungssehschule gehen - so mit "Hier bin ich Täfelchen" zwischen Fahrdraht und Tragseil - macht watt, aber rennt nicht dem Knallgas hinterher.
Das in kursiv musste ich daU nachbearbeiten, weil die nicht richtige Verlinkung mit ihren Klammern die zu treffenden Aussagen verbarg - nun hat das Problem zwischen Tastatur und Rückenlehnen hin- und her probiert und jetzt süüht et ennesu us wie et ussehen sollt ... .
Re: Erste Erfahrungen mit Wasserstoffzügen/-flotten
Interessante Daten, danke!
Reinout
Reinout
Meine Eifelquerbahn in 1:87: [url=hhttps://www.stummiforum.de/t134944f64-RE-Eifelb ... hn-in.html]EifelBurgenBahn[/url] (im Mittelrheinforum)