Alternative Antriebsformen für SPNV-Fahrzeuge im „Netz Düren“ (RB 21, RB 28)

Rurtalbahn (Düren - Heimbach)
Antworten
Benutzeravatar
Heiner Schwarz
Beiträge: 661
Registriert: Sonntag 18. März 2007, 19:09
Wohnort: Mülheim am Rhein (jetzt Köln)

Alternative Antriebsformen für SPNV-Fahrzeuge im „Netz Düren“ (RB 21, RB 28)

Beitrag von Heiner Schwarz »

... ob richtig oder falsch, ich stelle die Informationen hier ab, obwohl sie auch bei der Bördebahn hätten Abstellung finden können.

Für die Strecken der Rurtalbahn soll es nicht nur einen neuen Verkehrsvertrag, sondern auch mit diesem neue Fahrzeuge geben.

Der NVR beschreibt, wie sich die Lage aus seiner Sicht darstellt und wägt unterschiedliche Alternativen als Antriebsformen gegenenander ab:

Verbandsversammlung am 19.06. mit Mitteilungsvorlage und Präsentation

Dargestellt ist eine Technische Markerkundung zwischen Stromspeicher und Wasserstoff - und heinereiner hat den Eindruck, dass demnächst wieder der ETA nachzu durchs Rurtal und die Börde schwebt ...

"Auch wenn der NVR vom zukünftigen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein innovatives Konzept für den Einsatz eines innovativen emissionslosen Antriebskonzeptes erwartet, ist nicht ersichtlich, dass der Schwerpunkt der Leistungserbringung darin zu sehen ist, dass Forschungs- oder Entwicklungsleistungen beauftragt werden. Vielmehr steht die innovative Verkehrsbedienung im Vordergrund und bildet sowohl den wirtschaftlichen wie auch den operativen Auftragsschwerpunkt des Projektes."
Zuletzt geändert von Heiner Schwarz am Mittwoch 22. Juli 2020, 21:51, insgesamt 1-mal geändert.
Lupushortus
Beiträge: 562
Registriert: Sonntag 8. Mai 2005, 11:02
Wohnort: Düsseldorf

Re: Alternative Antriebsformen für SPNV-Fahrzeuge im „Netz Düren“ (RB 21, RB 28)

Beitrag von Lupushortus »

Der VDE hat mal gerechnet und gibt Heiners Einschätzung recht.

Gruß
Marco
Rolf
Beiträge: 1262
Registriert: Donnerstag 11. Januar 2007, 22:51

Re: Alternative Antriebsformen für SPNV-Fahrzeuge im „Netz Düren“ (RB 21, RB 28)

Beitrag von Rolf »

Interessanter Vergleich. Wasserstoffantrieb ist ja vergleichsweise neu und hat daher noch viel Weiterentwicklungspotenzial, so dass eine praktische Erprobung in meinen Augen durchaus Sinn macht, auch wenn es erst mal teurer ist. Und wie fällt denn die Umweltbilanz aus? Die Rohstoffe für Batterien werden teilweise unter unmenschlichen Bedingungen in Entwicklungsländern gefördert. Und wie sieht es mit der Abhängigkeit vom Import der Rohstoffe aus? Auch hier könnte Wasserstoff vielleicht besser abschneiden. Mich würde interessieren, wie ein Vergleich in diesen Bereichen ausfällt.
Vorbahnhof
Beiträge: 52
Registriert: Sonntag 5. November 2017, 15:08

Re: Alternative Antriebsformen für SPNV-Fahrzeuge im „Netz Düren“ (RB 21, RB 28)

Beitrag von Vorbahnhof »

Passend hierzu eine interessante Untersuchung meiner alten Firma, der DB Energie GmbH. 66 Seiten, Schwere Kost, aber bitte bis zu Ende lesen. https://blog.lea-hessen.de/wasserstoff- ... e-schiene/
Mein Fazit: Wie einfach ist doch die Energieversorgung per Elektrischer Oberleitung. Wenn man will auch zu 100% regenerativ. Aber der Landrat vom Kreis Düren schafft einfach mal Wasserstoffzüge an. Koste es was es wolle. Ob er wohl mit der Jülicher Firma "vebandelt" ist?
Eifelplaner
Beiträge: 220
Registriert: Sonntag 4. Juni 2017, 18:16

Re: Wasserstoff "Ade" Dürener "Stern" wird neu ausgeschrieben

Beitrag von Eifelplaner »

Go Rheinland schreibt das "Dürener Netz" neu aus und trennt sich vorerst von seinen Wasserstoff Plänen rund um Düren.
Hier die aktuelle Pressemeldung dazu:
https://wir.gorheinland.com/medienporta ... jahre-aus/

Man hat offenbar aus den Erfahrungen anderswo, z.B. im Taunus gelernt!

https://www.hessenschau.de/wirtschaft/z ... l-100.html
Benutzeravatar
Heiner Schwarz
Beiträge: 661
Registriert: Sonntag 18. März 2007, 19:09
Wohnort: Mülheim am Rhein (jetzt Köln)

Re: Alternative Antriebsformen für SPNV-Fahrzeuge im „Netz Düren“ (RB 21, RB 28)

Beitrag von Heiner Schwarz »

ennä, watt he all atts widder usjekramt wööd

Nein, ich freue mich. Nicht weil ich vier Jahre später bestätigt werde, sondern weil dies ein Weg zur besseren Lösung ist.

Go.Rheinland kommt in seinem Kostenvergleich HEMU zu BEMU + VT zu einem Kostendelta von 371 Mio. € zu 216 Mio. €, also 155 Mio. €.

Da auch an der Deutzer Allee kein Farbdrucker für Geld steht, ist für mich absehbar, dass die teuren Knallgaszüge nur fahren könnten, wenn gleichzeitig Zugkilometer gestrichen würden.
Nachdem sich beim SPNV Nord abzeichnete, dass Knallgas unkalkulierbar wurde, ein BEMU den Westerwald rauf und runter fuhr und der zufälligst zwischen Au und Altenkirchen getroffene Dieselpower von den über erwarten vollen Akkus vor der Rückfahrt in Au berichtete - ging das Herz von meinereiner, mit den Steckdosen-IC groß geworden, auf.
Ein würdiger Nachfolger für diese Fahrzeuge - ich denke immer noch daran zurück, mit Rundumsicht, aber ohne Geknatter durchs Weserbergland bis zum Harz geschwebt (oder heißt die "Leideform" geschwobt?) zu werden.
Auf die Rundumsicht werde ich verzichten müssen.
Aber 528 2.0 - das erfreut mich schon ... .

Dann das Knallgas-Aus im Zillertal.

Das Desaster im Taunus hätte ich nicht gebraucht - aber Versuch macht kluch ... oder

Der Mensch hat dreierlei Wege um klug zu Handeln

durch das Nachdenken, das ist das Edelste,
durch Nachahmen, das am das Leichteste
und durch ein Erlebniss, das ist am Bittersten

Meinte wer vor Zweitausendfünfhundert Jahren und an Düren ging das Bitterste so gerade vorbei.

Zwei Punke sind bemerkenswert - nicht nur Elektrifizierungen brauchen - mehr - Zeit und die Redaktion einen Dürerer Zeitung, in der ich einen Walter Schmühl kennen lernen durfte, ist zu einem Presseerklärungsabdruckbüro verkommen

Aber, wer will schon beim Landrat unbeliebt werden - da könnte der Kreis ja keine Anzeigen mehr schalten

Und irgendwann hängt der Draht bis Baal und Heimbach - nach Euskirchen sowieso und die Uhus bekommen Drahtwarnblechtafeln zwischen Fahrdraht und Tragseil
30 Minuten-Takt bis Brück (eine Seilbahn zur Burg???)
Antworten

Zurück zu „Rurtalbahn (Düren - Heimbach)“