Die Eifel bekommt ein neues Verkehrskonzept

Eifelbahn Köln-Trier
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kyllbruecke
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Re: Die Eifel bekommt ein neues Verkehrskonzept

Beitrag von kyllbruecke » Samstag 19. Februar 2011, 15:21

Aktuell ein Volksfreundartikel zu einem Thema, das schon viele vermutet haben:

auf der Moselstrecke werden mit dem RLP-Takt-Konzept REs im Stundentakt fahren und vmtl. keine ICs mehr.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/r ... 06,2690595

Ich persönlich find es ehrlich gesagt gut, solange in Koblenz die Anschlüsse stimmen! Ein RE-Stundentakt wird Nutzern von Studenten-, RLP-, WE- oder QDL-Tickets sehr gefallen, welche vmtl. auch die Mehrheit der Bahnnutzer zwischen Koblenz und Trier darstellen.

Aber um den Bezug auf die Eifelstrecke herzustellen: Spätestens dann wird die Fahrgastinfo für Saarbrücker oder Trierer überwiegend auf die angebotenen Sprinter-Zugpaare auf der Eifelstrecke hinweisen, weil diese die schnellste Verbindung nach Köln(-Pott) sein werden. Es wird sich innerhalb der ersten Monate vom neuen Verkehrskonzept zeigen, dass drei Sprinter eindeutig zu wenig für die Strecke sein werden, vor allem im Wochenendverkehr werden diese überfüllt sein!

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kyllbruecke
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Re: Die Eifel bekommt ein neues Verkehrskonzept

Beitrag von kyllbruecke » Samstag 31. Dezember 2011, 16:34

In der aktuellen regionalen VCD-Mitgliederzeitschrift "Rhein-Schiene" befindet sich auch ein Beitrag zur Eifelstrecke, in dem folgendes zu lesen ist:

ab Dezember 2013 gibt es einen Stundentakt mit beschleunigten Regionalexpresszügen, die aber ab Kall immer überall halten. Die Fahrzeit von Köln nach trier beträgt 3:04 stunden, bei 32 unterwegshalten. Die einzige wirklich schnelle Verbindung bieten zukünftig über den tag verteilt drei „sprinterzüge“, die nur in bitburg-erdorf, gerolstein, Kall, Mechernich, euskirchen und Köln-süd halten, bei einer Fahrzeit von 2:27 stunden. Die bestellenden Zweckverbände von nrW und rheinland-Pfalz weisen darauf hin, dass sie dieses sprinterangebot jederzeit aufstocken können, wenn die nachfrage sichtbar ist und geld dafür von den Ländern kommt.
Vorteile des neuen Fahrplans sind die dann endlich eingeführte stündliche bedienung der kleinen stationen zwischen Kall und gerolstein sowie neue spätverbindungen.

(beim Copy+Paste ging irgendwie Groß-/Kleinschreibung verloren)

(Quelle: Rhein-Schiene Ausg. 48, S.40 - http://www.vcd.org/vorort/koeln/rhein-schiene/#c7966)

Von diesem Hinweis der Zweckverbände habe ich dort zum ersten Mal gehört und falls dem so sein sollte, wieso wird von Beginn an mit nur drei Sprintern gefahren, obwohl es in den letzten Jahrzehnten immer schon mehr durchgehende schnelle Züge gab und die Zahl der Bahn-Fahrgäste im Allgemeinen immer weiter steigt?

Wenn dem wirklich so ist, könnte man ab Dezember 2013 Aktionen starten, dass alle Fahrgäste nur noch den Sprinter nutzen sollten - eine Art Zug-Flashmob?! :)

Nebenbahner
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Re: Die Eifel bekommt ein neues Verkehrskonzept

Beitrag von Nebenbahner » Samstag 31. Dezember 2011, 17:16

Haha, jederzeit!? Mit welchen Fahrzeugen denn? Die bestellten neuen Konservendosen werden doch jetzt schon nicht ausreichen.

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Heiner Schwarz
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Re: Die Eifel bekommt ein neues Verkehrskonzept

Beitrag von Heiner Schwarz » Samstag 31. Dezember 2011, 17:32

"Die bestellenden Zweckverbände von NRW und Rheinland-Pfalz weisen darauf hin, dass sie dieses Sprinterangebot jederzeit aufstocken können, wenn die Nachfrage sichtbar ist und Geld dafür von den Ländern kommt."

1. Nachfrage

2. Geld

Wenn die Nachfrage nicht da ist - jibbet nix.

Wenn die Nachfrage da sein sollte - aber kein Geld - jibbet nix.

Also muss zusätzlich zu der Nachfrage auch Geld da sein.

Dazu zum Beispiel die Wendeplatte am Draht:

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/r ... sg-5696550

7 Tage alt und unter 1.000 Aufrufe - nicht besonders von Interesse, könnte man meinen ....

Nun möchte ich nicht nur den alten Verkehrsplanerspruch zitieren, der lautet: "Wenn es keine Kanäle gibt, wird man selten Schiffe sehen:" Will heißen, das Sprinterangebot muss so liegen, dass es erst einmal für möglichst Viele zu nutzen sein wird. Ob das, so wie bisher vorgesehen, mit einem Angebot ausserhalb der Hauptverkehrszeit gelingen könnte - ich weiss es nich' ..., ich weiss es nich'.

Und dann muss es ja auch "Sprinter" geben - um die zu bekommen, fahren wir dann auf der RB 30 mit der T 18, um die Fahrzeuge für die Eifelhauotbahn frei zu bekommen?

Bei dem heutigen Sauwetter war ich virtuell in eben jener uns verbindenden Eifel unterwegs und ich bin auf der regionalen Seite einer Partei immer noch über den Begriff "Bundesbahn" gestolpert - da kann man sich vor Ort wunderbarst zurücklehnen, dass ist fast wie eine Hagelschauer ...

"Enä Jupp, da kannst nühs gegen mache, dat iss einfach esu!!! Äver die sin jo enso bekloppt, äver mache kannst Du da ram nühs ...."

Und genau diesen Hebel haben wir - und den sollten wir nutzen !

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