Ökologische Bedenken gegen den Radweg im Oosbachtal

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Querbahner
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Ökologische Bedenken gegen den Radweg im Oosbachtal

Beitrag von Querbahner » Freitag 13. Februar 2009, 11:29

Hallo zusammen,

Anfang Januar räumt Bgm Söhngen (VG Prüm) erstmals öffentlich Schwierigkeiten bei der "Entwidmung" der Westeifelbahn ein http://www.eifelbahnforum.de/forum/view ... f=8&t=3006.

Etwa einen Monat später müssen die Radwegbefürworter nun ebenfalls einräumen, dass eine "Widmung" der Westeifelbahntrasse als Radweg in Teilabschnitten ebenfalls fraglich ist. Nachdem schon im Sommer 2008 ökologische Bedenken formuliert worden waren, wurden diese zwischenzeitlich von einem Gutachten bestätigt. Der LBM hat daher eine alternative Route vorgeschlagen, welche aber bislang weiterhin von der Gemeinde Schwirzheim abgelehnt wird. Mehr im "Volksfreund" unter

http://www.volksfreund.de/totallokal/pr ... 11,1979080

Viele Grüße,

Andreas
PS: Es bleibt also spannend in der Westeifel. Wer die "IG Westeifelbahn" bzw. ihren Verein, die "Arge Eifel-Nebenbahnen e.V."., unterstützen möchte: http://www.eifel-nebenbahnen.de
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Andreas Kurth
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rrobby
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Re: Ökologische Bedenken gegen den Radweg im Oosbachtal

Beitrag von rrobby » Freitag 13. Februar 2009, 12:44

Hallo!
Ich kann die ökologischen Bedenken einerseits durchaus verstehen, aber andererseits......
Meiner Ansicht nach würde aber der Baulärm beim Abbau der Gleise und der Bau des Radweges mehr Schaden anrichten als die Radfahrer. Da wäre eine Reaktivierung de Strecke für wochenendliche Schienenbusfahrten wohl das geringere Übel, wenn da am Wochenende nur 3-4 Zugpaare/Tag durchfahren und der Rest der Woche dort Ruhe ist Verstärkt Radverkehr wäre wohl auch nur am Wochende zu verzeichnen.

rrobby
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Querbahner
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Re: Ökologische Bedenken gegen den Radweg im Oosbachtal

Beitrag von Querbahner » Freitag 13. Februar 2009, 12:54

Hallo rrobby,

klar. Es geht nicht nur darum, dass sich im Falle des Radweges zunehmend mehr Menschen im Ökosystem herumtreiben würden, sondern ebenso um die Umweltzerstörung durch den Abbau der Gleise, den Oberbau des Radweges usw.

Eine Renaissance des Schienenstranges wäre da etwas ganz anderes. Beispiel Brexbachtalbahn: Gegen die Umwandlung der Bahntrasse zum Radweg bestanden ebenfalls ökologische Bedenken, nicht aber gegen ein paar Zugfahrten pro Woche.

Viele Grüße,

Andreas
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rrobby
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Re: Ökologische Bedenken gegen den Radweg im Oosbachtal

Beitrag von rrobby » Freitag 13. Februar 2009, 13:01

Ok

Nun harren wir der Dinge die da geschehen.

Ich ahne, es wird ziemlich wenig sein.

Nicht, dass sich auch noch ökologische Bedenken gegen den Bau anderer Radweg finden, zB auf der Strecke Weywertz - Losheim - Jünkerrath.....

rrobby
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Querbahner
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Re: Ökologische Bedenken gegen den Radweg im Oosbachtal

Beitrag von Querbahner » Freitag 13. Februar 2009, 15:11

rrobby hat geschrieben:Nun harren wir der Dinge die da geschehen.

Ich ahne, es wird ziemlich wenig sein.

rrobby
Genau wie seit über 125 Jahren...! Denn die Westeifelbahn liegt seit 125 Jahren im Oosbachtal und so wird es (hoffentlich) auch bleiben.

Wir, "Interessengemeinschaft Westeifelbahn" bzw. "Arge Eifel-Nebenbahnen e.V.", setzen uns eben nicht für einen Radweg auf der Bahntrasse und den Abbau der Gleisanlagen ein, sondern für touristische Schienenverkehre in der Westeifel.

Und damit diese auch kommen, hoffen wir auf weitere Unterstützung.

Da ich den Thread zum Thema "Otb und Entfernung" mitgelesen hab: Jeder, der möchte, kann diese Bemühungen unterstützen. Dies muss keine aktive Mithilfe vor Ort sein, sondern ist auch mit einer Spende (wir sind ein gemeinnütziger Verein) oder einem Jahresbeitrag von 60€ als Mitglied möglich. Bei letzterem gibt es "nebenbei" auch noch Nachrichtenblatt und das interne Informationsportal auf eifel-nebenbahnen.de.
Daher lieber mitmachen, dass die Renaissance der Westeifelbahn kommt - und nicht nur zurücklehnen und Vorahnungen treffen :wink:

Viele Grüße,

Andreas
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