Erstes Foto vom Kölner Lint (link)

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kpo9
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Erstes Foto vom Kölner Lint (link)

Beitrag von kpo9 » Samstag 25. August 2012, 19:34

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rrobby
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Re: Erstes Foto vom Kölner Lint (link)

Beitrag von rrobby » Samstag 25. August 2012, 19:59

Hoffentlich sind die innen bequemer als die unseeligen 643/644er. Wenn ich mit nem 644 der Eifelbahn von Köln nach Gerolstein fahr, hab ich Rückenschmerzen und mir tut der Hintern weh. Da lob ich mir die alten 628er, die haben nock Komfort, man sitzt bequem...
Wir alle leben unter dem gleichen Himmel, aber nicht alle haben den gleichen Horizont

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Heiner Schwarz
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und ein weiteres Bildchen bei "wendeplatte am draht"

Beitrag von Heiner Schwarz » Freitag 19. Oktober 2012, 22:51


Fi-Fa-Fuzzemann
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Re: Erstes Foto vom Kölner Lint (link)

Beitrag von Fi-Fa-Fuzzemann » Mittwoch 21. November 2012, 12:11

Und nochmal von heute und von etwas näher:
hier, auch wieder auf den Gelben Seiten.

Big Steve
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Re: Erstes Foto vom Kölner Lint (link)

Beitrag von Big Steve » Mittwoch 21. November 2012, 12:50

Ich hoffe auch das die Sitze etwas bequemer sind als die im 644. Aber schlecht sieht der VT ja nicht wirklich aus.

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kyllbruecke
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Re: Erstes Foto vom Kölner Lint (link)

Beitrag von kyllbruecke » Mittwoch 21. November 2012, 12:55

An dem Problem mit Kälte und Durchzug in den kalten Jahreszeiten wird sich wohl weiterhin nichts ändern, wenn die Fahrzeuge soviele Türen haben :/

Zwischenräume am Einstieg wie im 628 oder 612 sind ja gar nicht mal so überbewertet - vor allem auch in Bezug auf Energieersparnis bei Heizkosten usw. - aber findet man in neuen Fahrzeugen leider nur noch selten. Für RE12 und RE22 wäre eine Modifikation wünschenswert gewesen, die eher RE-tauglich gewesen wäre. Wie die Sitze ausfallen werden, bin ich auch schon ganz gespannt.

Talent78
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Re: Erstes Foto vom Kölner Lint (link)

Beitrag von Talent78 » Freitag 23. November 2012, 21:36

kyllbruecke hat geschrieben:Für RE12 und RE22 wäre eine Modifikation wünschenswert gewesen, die eher RE-tauglich gewesen wäre. Wie die Sitze ausfallen werden, bin ich auch schon ganz gespannt.
Verstehe ich das also richtig: auch wenn wir noch gar nicht wissen, ob die Sitze besser oder schlechter sein werden als im Talent, erscheint dir dieses Fahrzeug jetzt schon mal jedenfalls nicht RE-tauglich, nur weil er keine Zwischentüren besitzen wird?

Sorry, eine solche Beurteilung aufgrund eines Einzelpostens halte ich doch für reichlich übertrieben.
Mag sein, dass Zwischentüren in den Eingangsbereichen die Mitfahrt etwas angenehmer gestalten, wenn es draussen kalt ist. Mag auch sein, dass dadurch Energiekosten geringer ausfallen, als in "offenen" Fahrgastbereichen.
Wie oft aber werden diese Türen in 628 von "Abteilwanderern" hinter sich nicht wieder geschlossen oder fallen in Kurven von allein wieder auf; oder funktionieren im 612 nicht ordentlich, weil sie 100.000 mal am Tag mehr oder weniger sinnvoll betätigt werden?
Ich hoffe ja wie wohl die meisten Talent-Mitfahrer, dass der Innenausbau von etwas besserer Qualität sein wird. Aber wir sollten bei allen (Sonder-)Wünschen nicht vergessen, dass es sich immernoch um ein Nahverkehrsfahrzeug handelt (diesbezüglich wären m.E. eher grundsätzliche Entscheidungen zu diskutieren wie z.B. die Aufgabe oder Nichtwiedereinführung von Fernverbindungen, Zusammenlegen von Linien und Vergrößerung von ausgeschriebenen Nahverkehrsnetzen und Zugkilometern selbst über Landes- also Zweckverbandsgrenzen hinweg usw.) und dass es als solches auch s-bahnähnliche Qualitäten in den Hochnachfragebereichen erfüllen muss. Da sind Zwischentüren meiner Meinung nach nur hinderlich bzw. unwesentlich für die Betriebsqualität.
Im übrigen wären von dir so schnell beschriebene Modifikationen aus wirtschaftlicher Sicht (auch der Verantwortung vor dem nur autofahrenden Steuerzahler) Unsinn: Bau mehrerer "Stil-"Varianten und deren spätere, möglichst artreine Disposition für die genannten "Langläufer" würde dem oben angesprochene Ziel möglichst wirtschaftlicher Netze zuwiderlaufen.
Eine andere Beurteilung gilt selbstverständlich für unzumutbare Sitze, tropfnasse Innenverkleidungen nach jedem kleinen Schauer, mangelhafte Klimaanlagen o.ä.!

Für die von dir angesprochene RE-Tauglichkeit dürften hingegen die geplante Zulassung für Vmax 140 und die Ausführung aller Fahrzeugteile mit "echten eigenen" Drehgestellen zwar für die Fahrgäste nicht sofort auffällig werden, aus technischer Sicht aber viel entscheidender als der von dir angesprochene Posten sein.

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kyllbruecke
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Re: Erstes Foto vom Kölner Lint (link)

Beitrag von kyllbruecke » Samstag 24. November 2012, 13:23

Talent78 hat geschrieben:
kyllbruecke hat geschrieben:Für RE12 und RE22 wäre eine Modifikation wünschenswert gewesen, die eher RE-tauglich gewesen wäre. Wie die Sitze ausfallen werden, bin ich auch schon ganz gespannt.
Verstehe ich das also richtig: auch wenn wir noch gar nicht wissen, ob die Sitze besser oder schlechter sein werden als im Talent, erscheint dir dieses Fahrzeug jetzt schon mal jedenfalls nicht RE-tauglich, nur weil er keine Zwischentüren besitzen wird?

Sorry, eine solche Beurteilung aufgrund eines Einzelpostens halte ich doch für reichlich übertrieben.
Mag sein, dass Zwischentüren in den Eingangsbereichen die Mitfahrt etwas angenehmer gestalten, wenn es draussen kalt ist. Mag auch sein, dass dadurch Energiekosten geringer ausfallen, als in "offenen" Fahrgastbereichen.
Wie oft aber werden diese Türen in 628 von "Abteilwanderern" hinter sich nicht wieder geschlossen oder fallen in Kurven von allein wieder auf; oder funktionieren im 612 nicht ordentlich, weil sie 100.000 mal am Tag mehr oder weniger sinnvoll betätigt werden?
Ich hoffe ja wie wohl die meisten Talent-Mitfahrer, dass der Innenausbau von etwas besserer Qualität sein wird. Aber wir sollten bei allen (Sonder-)Wünschen nicht vergessen, dass es sich immernoch um ein Nahverkehrsfahrzeug handelt (diesbezüglich wären m.E. eher grundsätzliche Entscheidungen zu diskutieren wie z.B. die Aufgabe oder Nichtwiedereinführung von Fernverbindungen, Zusammenlegen von Linien und Vergrößerung von ausgeschriebenen Nahverkehrsnetzen und Zugkilometern selbst über Landes- also Zweckverbandsgrenzen hinweg usw.) und dass es als solches auch s-bahnähnliche Qualitäten in den Hochnachfragebereichen erfüllen muss. Da sind Zwischentüren meiner Meinung nach nur hinderlich bzw. unwesentlich für die Betriebsqualität.
Im übrigen wären von dir so schnell beschriebene Modifikationen aus wirtschaftlicher Sicht (auch der Verantwortung vor dem nur autofahrenden Steuerzahler) Unsinn: Bau mehrerer "Stil-"Varianten und deren spätere, möglichst artreine Disposition für die genannten "Langläufer" würde dem oben angesprochene Ziel möglichst wirtschaftlicher Netze zuwiderlaufen.
Eine andere Beurteilung gilt selbstverständlich für unzumutbare Sitze, tropfnasse Innenverkleidungen nach jedem kleinen Schauer, mangelhafte Klimaanlagen o.ä.!

Für die von dir angesprochene RE-Tauglichkeit dürften hingegen die geplante Zulassung für Vmax 140 und die Ausführung aller Fahrzeugteile mit "echten eigenen" Drehgestellen zwar für die Fahrgäste nicht sofort auffällig werden, aus technischer Sicht aber viel entscheidender als der von dir angesprochene Posten sein.
Nur weil die Bahnbetreiber ihre Komfort-Ansprüche für Nahverkehrsfahrzeuge immer weiter herunterfahren, müssen wir als Fahrgäste das noch lange nicht. Die Problematik der Zwischentüren der 628er kann man auf veraltete Technik zurückführen. In zeitgemäßen RE-Doppelstockwagen oder sogar 425er S-Bahn-Triebwagen findet man heute überall zumindest Glastüren, die dem Durchzug entgegenwirken.
Und dass der Bau mehrerer Varianten heute unwirtschaftlich sein soll, liegt wohl in der Grundproblematik der heutigen Fahrzeugpolitik, dass stets nur noch Triebwagen bestellt werden, die ganz oder gar nicht geliefert werden können. Genauso, dass diese Triebwagen nur ganz oder gar nicht einsatzbereit sind - ein Nachteil den man auf unseren Strecken leider oft durch Ausfälle oder verkürzte Züge zu spüren kriegt.

Und ja, der durchschnittliche Fahrgast - den es nunmal für eine wirtschaftlich zu betreibende Bahnlinie zu gewinnen oder zu binden gibt - interessiert sich eher weniger für Drehgestelle oder die Leistung der jeweiligen Triebwagen, sondern primär für Komfort im Fahrgastraum und schnelle Fahrzeiten. Und auch wenn die Fahrzeit durch die neuen Fahrzeuge und die neue Höchstgeschwindigkeit von 140km/h trotz der zusätzlichen Halte dieselbe bleibt, wird es den Fahrgast im südlichen Streckenabschnitt dennoch stören, dass die wirkliche Express-Verbindung RE12, die somit noch schneller verkehren würde, auf ein Minimum reduziert wird. Ich habe es schonmal in einem Thema zur RB23 angesprochen: auch der psychologische Faktor ("hält der schon wieder?") sollte dabei betrachtet werden.
Im Südabschnitt - vor allem im Verkehr nach Trier - werden wohl ab 2014 wieder mehr Menschen lieber das Auto benutzen. Es gibt keine empirisch belegbare Studie dafür, aber bereits heute fahren auch viele Hillesheimer, Lissendorfer, Mürlenbacher etc. mit dem Auto nach Jünkerath bzw. Gerolstein statt am eigenen Bahnhof einzusteigen - eben wegen der schnelleren Verbindung.
Zuletzt geändert von kyllbruecke am Sonntag 25. November 2012, 16:56, insgesamt 1-mal geändert.

Fahrplanschreiber
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Re: Erstes Foto vom Kölner Lint (link)

Beitrag von Fahrplanschreiber » Sonntag 25. November 2012, 15:18

Das Thema RE in der Eifel wird sich eh bald erledigt haben, weil der Zweckverband Nord nicht in der Lage ist für den Eifel-Sprinter in Trier Anschlüsse herzustellen. So fährt der RE nach Saarbrücken/Luxembourg einem vor der Nase weg. Das nenne ich mal ein durchdachtes Konzept. Es wäre durchaus möglich gewesen den Eifel-Sprinter nach Saarbrücken durchzubinden, denn der RE 1 soll ja nur zweistündlich nach Mannheim fahren.

Köln-Saarbrücken in 3:30h auf direktem Weg die Zeiten sind wohl vorbei. Mittlerweile darf man froh sein, wenn man es innerhalb von 4 Stunden schafft. Mit dem Auto dauert es schon heute via. Mayen nur 3 Stunden bei einer durchgehenden A1 wäre das Auto konkurrenzlos. So blöde es klingen mag aber angesichts dieser stümperhaften Umsetzung des Eifel-Sprinter kann man nur hoffen, dass es bald eine durchgehende A1 mit anständigen Fernbusverbindungen gibt.
Der Lieblingssound vieler Fahrgäste...

http://www.youtube.com/watch?v=qx9Uf7uhPLo

Big Steve
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Re: Erstes Foto vom Kölner Lint (link)

Beitrag von Big Steve » Sonntag 25. November 2012, 16:17

Fahrplanschreiber hat geschrieben:Das Thema RE in der Eifel wird sich eh bald erledigt haben, weil der Zweckverband Nord nicht in der Lage ist für den Eifel-Sprinter in Trier Anschlüsse herzustellen. So fährt der RE nach Saarbrücken/Luxembourg einem vor der Nase weg. Das nenne ich mal ein durchdachtes Konzept. Es wäre durchaus möglich gewesen den Eifel-Sprinter nach Saarbrücken durchzubinden, denn der RE 1 soll ja nur zweistündlich nach Mannheim fahren.
Der RE1 wird nur alle 2 Stunden zwischen Saarbrücken und Mannheim fahren, zwischen Trier und Saarbücken aber jede Stunde. Zusätzlich noch die stündliche RB, da ist noch ein weiterer RE aber ein bisschen zu viel des guten.

Schön das du überall schreibst wie schwarz du die Zukunft des RE in der Eifel siehst, deshalb wird es aber auch nicht wahrer. Sowohl der NVR als auch der SPNV-Nord planen den Ausbau des Sprinters zu einem 2 Stunden Takt, jedoch auch das ohne erreichen der direkten Anschlüsse in Trier. Der Ausbau erfolgt aber nicht direkt zum Fahrplanwechsel sondern erst etwas später - aktuell planen beide Besteller dies zum Jahr 2016. Hierzu werden auch noch ein paar LINT Züge nachbestellt. Die Option ist auch in den aktuellen Verträgen mit der DB bereits berücksichtigt.

Außerdem ist es nicht möglich den Anschluss in Trier mit dem Sprinter zu erreichen ohne gleichzeitig den Anschluss der RB's (RE22) zu verlieren. Beides geht allein schon wegen der Infrastruktur nicht! Zusätzlich müssen die restlichen Züge (RE22, RB24) in Euskirchen den Taktknoten erreichen, dies ist eine zwingende Vorgabe an der nicht gerüttelt wird. Ansonsten rechnet man mit einem großen Fahrgastrückgang bei diesen Zügen und auch bei der RB23. Dies betrifft nicht die Sprinter RE's. Auch nicht außer acht gelassen werden muss die freie Trasse zwischen Köln und Kalscheuren. Hier ist nicht viel frei und man wird auch auf der Rheinstrecke nichts umdisponieren nur damit der Sprinter in Trier die Anschlüsse erreicht.

Die Grundtaktzeiten sind seit gut 20 Jahren gleich (auf der RB23 bereits seit gut 33 Jahren!) und es hat sich alles an diese Zeiten angepasst (Schulzeiten, Buszeiten, Freizeitmöglichkeiten im Nationalpark etc.).Eine Taktumstellung würde außerhalb der Bahn ein enormes Stück Arbeit auch bei "unbeteiligten" verursachen. Hierzu ist auch die Politik im Kreis Euskirchen nicht bereit (deshalb fährt die RB23 nach Bad Münstereifel auch weiterhin im 30 Knoten und nicht im Vollknoten) wie vom NVR mal angefragt wurde.

bodo
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Re: Erstes Foto vom Kölner Lint (link)

Beitrag von bodo » Montag 26. November 2012, 09:54

Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich im Talent solche Abtrennungen bislang noch nicht vermisst habe. Ich habe mich dort auch noch nie durch Zugluft gestört gefühlt, außer wenn ich direkt im Türbereich saß. Und man darf nicht vergesssen, dass solche Türen bei dem Fahrgastaufkommen nördlich von Euskirchen oder auf der RB23 den schnellen Fahrgastwechsel merklich verzögern dürften.
Was die Halte des RE in der Südeifel betrifft: ich bin vor Kurzem nach langer Zeit nochmal mit dem RE nach Trier gefahren. Es wundert mich doch immer wieder, wie selten der dort (zum Aussteigen) hält. Nicht so ganz verstanden habe ich die Tatsache, dass der RE zwar zweimal (an einem Bahnhof) gehalten hat, um einen entgegenkommenden Zug passieren zu lassen, man dort aber nicht zusteigen/aussteigen konnte.

Big Steve
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Re: Erstes Foto vom Kölner Lint (link)

Beitrag von Big Steve » Montag 26. November 2012, 10:01

Dann hat der Zug nur gehalten weil der Gegenzug verspätet war und in der Regel kein Halt anfällt.

aldiator
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Re: Erstes Foto vom Kölner Lint (link)

Beitrag von aldiator » Mittwoch 28. November 2012, 22:23

Fahrplanschreiber hat geschrieben:Das Thema RE in der Eifel wird sich eh bald erledigt haben, weil der Zweckverband Nord nicht in der Lage ist für den Eifel-Sprinter in Trier Anschlüsse herzustellen. So fährt der RE nach Saarbrücken/Luxembourg einem vor der Nase weg. Das nenne ich mal ein durchdachtes Konzept. Es wäre durchaus möglich gewesen den Eifel-Sprinter nach Saarbrücken durchzubinden, denn der RE 1 soll ja nur zweistündlich nach Mannheim fahren.
Das sehe ich leider auch so. Für mich ist das pure Schikane und einfach nur eine Möglichkeit schnelle Verbindungen abzuschaffen und die Leute in eine "Bimmelbahn"(RE-22) zu setzen. Zur Arbeit müssen die Leute so oder so und werden es notgedrungen auch tun, um zur Arbeit zu kommen. Ich sag zwischen Köln und Kall ist es noch egal, da wird sowohl ein "RE-22" als auch ein RE-12 gefüllt sein, aber wer reist bitte von Köln/Euskirchen/Gerolstein nach Trier bzw. umgekehrt?

Keiner, was dann dazu führt, dass diese Züge wieder eingestellt werden. Hier wäre eine Anlehnung an der Neigetechnik Konzept sinnvoll gewesen. Man fährt Köln-Euskirchen mit hoher Kapazität und hängt dort 1-2 Einheiten ab, welche dann mit dem nächsten Gegenzug nach Köln (RE-12) zurück fahren. Der Rest fährt dann mit 1-2 quer durch die Eifel nach Trier.

Durchbindung ist immer eine Sache. Hier hätte man um es vorsichtig auszudrücken, den RE/die RB nach Saarbrücken nehmen können, der/die dann entsprechend wenige Minuten später abfährt (wenn die mit dem RE12 verknüpft wird). Ich vermute mal ganz vorsichtig, dass das auf der Saarstrecke nicht so eng gestrickt mit Anschlüssen wie auf der Eifelstrecke. Aber hier halte ich mich zurück, da ich dort die Gegebenheiten nicht kenne.
Fahrplanschreiber hat geschrieben:Köln-Saarbrücken in 3:30h auf direktem Weg die Zeiten sind wohl vorbei. Mittlerweile darf man froh sein, wenn man es innerhalb von 4 Stunden schafft. Mit dem Auto dauert es schon heute via. Mayen nur 3 Stunden bei einer durchgehenden A1 wäre das Auto konkurrenzlos. So blöde es klingen mag aber angesichts dieser stümperhaften Umsetzung des Eifel-Sprinter kann man nur hoffen, dass es bald eine durchgehende A1 mit anständigen Fernbusverbindungen gibt.
Ich hoffe, dass es bald endlich wieder bessere Verbindungen durch die Eifel mit ordentlichen Zügen gibt. Beim neuen Fahrplan hätte ich mir gewünscht, dass man RE22;RB23-25 und die Ahrtalbahn mit Lint81/51 fährt und für den RE-12 eben etwas anderes nimmt. Spontan fallen mir da Neigezüge VT611 oder VT612, auch wenn diese schon einmal gescheitert sind. Mittlerweile soll die Technik ja funktionieren und hätte mir ein Comeback als RE-12 für die Eifel gewünscht.
Mit diesen wären auch die Anschlüsse in Trier kein Problem gewesen, da diese zum einen durch die Neigetechnik schneller fahren, als auch einen höhere Entgeschwindigkeit haben, welche im Norden gut hätte ausgenutzt werden können.

Stattdessen setzt man Züge ein, die als Diesel S-Bahn(Stickwort: Beschleunigung, Innenaufteilung, Anzahl Türen) gebaut sind, aber bis Trier nur ganz wenige Halte haben. Hier wären Züge mit Zwischentüren wesentlich besser geeignet. Ich meine wo gibt es einen großen Fahrgastwechsel außer an den Entstationen? Lediglich in Euskirchen, was sich dort auch sehr in Grenzen hält.

Ich hoffe aber immer noch, dass man auf Dauer für den RE-12 die neuen Streckendiesel nimmt, die von der Bahn bestellt wurden.


Aber glauben tu ich an garnichts, außer dass man versucht den RE-12 komplett einzustampfen und die Eifel mit Schnellbussen von Köln nach Trier einnimmt.
Die Bahn hat ein Talent(, um) zu spät zu kommen!

Talent78
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Re: Erstes Foto vom Kölner Lint (link)

Beitrag von Talent78 » Samstag 8. Dezember 2012, 19:54

aldiator,
Verzeihung, aber du redest schon viel Unsinn, wenn der Tag lang ist:
aldiator hat geschrieben:...aber wer reist bitte von (...)/Gerolstein nach Trier bzw. umgekehrt? Keiner
Sicher - niemand. Südlich der Landesgrenze wohnen doch eh Menschen zweiter Klasse. Sollen die doch gucken wie sie in "ihr" Oberzentrum kommen.
aldiator hat geschrieben:...hätte man...den RE/die RB nach Saarbrücken nehmen können...Ich vermute mal ganz vorsichtig, dass das auf der Saarstrecke nicht so eng gestrickt mit Anschlüssen wie auf der Eifelstrecke...
Joa, wahrscheinlich wird man einfach mal so die erste Haupt-Hauptlinie auf Haupt-Hauptstrecken in Rheinland-Pfalz und dem Saarland zwischen mehreren Oberzentren komplett ändern, damit endlich mal die Eifel bevorzugt werden kann. Ach, da ist auch so genug Reserve drin: auf elektrifizierten Strecken sind die Fahrzeiten meist echt Trödelzeiten.
Eine bessere Lösung hätten sich hier wohl alle gewünscht und möglich wäre sie vielleicht unter vertretbarem Aufwand auch. Aber deine pauschalen Vermutungen helfen nicht viel weiter.
aldiator hat geschrieben:...RE-12 eben etwas anderes nimmt...VT611..., auch wenn diese schon einmal gescheitert sind. Mittlerweile soll die Technik ja funktionieren und hätte mir ein Comeback als RE-12 für die Eifel gewünscht.
Bist du ansatzweise darüber informiert, dass SPNV-Nord und NVR diese Technik aufgrund der leidlichen Erfahrungen seit Jahren nicht weiterverfolgen (nicht nur auf der Eifel, sondern z.B. auch auf der Oberen Ruhr (KBS 435) und dass die BR 611 weiterhin ausschließlich in Baden-Württemberg mit Neigezulassung fahren darf?
aldiator hat geschrieben:...da diese zum einen durch die Neigetechnik schneller fahren...
Das Leben ist eben kein Wunschkonzert, schon gar nicht, wenn damit erhöhte Kosten zumindest in Unterhaltung von Strecken- u. Fahrzeugtechnik für die Allgemeinheit verbunden sind.
aldiator hat geschrieben:...einen höhere Entgeschwindigkeit haben, welche im Norden gut hätte ausgenutzt werden können.
Hast du eine Vorstellung davon, wo die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, oder auch nur eine von 140, überhaupt, mit bzw. ohne erheblichen Aufwand am Netz, a) möglich und b) auszufahren wäre? Jo, etwa zwischen Euskirchen und Weilerswist wären eventl. unter Auslassung des Haltes in Weilerswist (den das dortige Rathaus sicher mit Freuden vernehmen würde), sowie zwischen Kalscheuren und Köln Süd wahrscheinlich insgesamt 2-3 Minuten weniger Planzeit (ich erinnere daran als wie eng gestrickt du ja selbst den Eifel-Plan erkannt hast!) zwischen Euskirchen und Köln möglich.
aldiator hat geschrieben:Stattdessen...Diesel S-Bahn...
Immer diese Kosten und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen! Ob jemand bereits drauf hingewiesen hat oder nicht, was es kostet verschiedene Fahrzeuge zu bauen, zu unterhalten, artrein zu disponieren...egal: du willst ein bisschen mehr Vielfalt, so wie früher oder wie auf der Modellbahn für geringen bis keinen messbaren Nutzen.
aldiator hat geschrieben:...wo gibt es einen großen Fahrgastwechsel...Lediglich in Euskirchen, was sich dort auch sehr in Grenzen hält.
Also der Fahrgastwechsel in Euskirchen ist echt ein Witz. Stündlicher RB-Halt sollte genügen. In Erftstadt, Weilerswist, Mechernich, Kall,...hab ich persönlich immer nur einzelne ein- oder aussteigen sehen...da wären Bedarfshalte völlig ausreichend, hast recht.

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Re: Erstes Foto vom Kölner Lint (link)

Beitrag von kyllbruecke » Dienstag 26. Februar 2013, 17:09

es sind ja mittlerweile schon recht viele Bilder und auch Videos vom neuen Lint im Internet aufgetaucht... allerdings bisher immer nur Bilder von außen. Hat auch schon jemand ein Bild entdeckt, wie er von innen aussieht?

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