Na Super Vennbahn wird Ravel Radwanderweg

Vennbahn
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furax
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Na Super Vennbahn wird Ravel Radwanderweg

Beitrag von furax » Mittwoch 2. Mai 2007, 17:44

:shock: Durchbruch bei Ravelradweg Raeren-Sourbrodt

Tourismusminister Gentges hat nach eigener Aussage einen wichtigen Fortschritt erzielt, was die Schaffung eines großräumigen Radwegenetzes im Eifel-Ardennenraum angeht.
Mit der SNCB-Holding, der MAT und dem Verkehrsministerium sei eine Übereinkunft erzielt worden, die Bahnstrecke von Raeren nach Sourbrodt zu einem RAVEL-Radweg zu machen.
Zudem liege inzwischen die bei der Organisation "chemin du rail" in Auftrag gegebene Studie über einen Ausbau der bestehenden Wege vor: diese zeige das einzigartige Potenzial: die grenzüberschreitende Entdeckung eines europäischen Mittelgebirges mit dem Rad, wobei die maximale Steigung auf den alten Bahnstrecken nicht mehr als 2 Prozent betragen würde.
Quelle Nachrichten Brf.be
http://www.brf.be/nachrichten/shownachricht?id=60106
Die Ticken doch nichmehr sauber .
:roll:

Rolf
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Beitrag von Rolf » Mittwoch 2. Mai 2007, 22:18

Sehr schade um die schöne Strecke! Aber wenn sie partout nicht zu erhalten ist, dann doch lieber als Fahrradweg erhalten als ganz abreißen!

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Eifelbahner
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Beitrag von Eifelbahner » Donnerstag 3. Mai 2007, 07:32

Das ist wirklich Schade und ein großes Stück Deutsche sowei Belgische Geschichte geht verloren.

Aber die Strecke ist auch in einem erbärmlichen und schlechten Zustand ...! Eine Reaktivierung würde wohl eher einem Neubau gleich kommen.

jk
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Beitrag von jk » Donnerstag 3. Mai 2007, 09:50

Na, ja, mit den Euros die jetzt verarbeitet werden um aus einem Schienenweg einen Radweg zu machen könnte man wahrscheinlich die Strecke wieder in einen passablen Zustand versetzen, wenn es denn gewollt wäre... Aber Radfahren hat eben im Moment Rückenwind und als Radfahrer freue ich mich dann irgendwann mit dem Rad von Jünkerath über Sourbrodt und Raeren nach Stollberg zu fahren...halt der Lauf der Zeit...

charlytrain
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Beitrag von charlytrain » Montag 14. Mai 2007, 10:34

Wenn ich nachdenke, was für Summen EU-Förderung hier verpulvert worden sind, kommt mir das Frühstück hoch. Das vielzitierte "Faß ohne Boden" war sicherlich nicht Unterhalt und Betrieb der touristischen Vennbahn...

Fdl Kall
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Beitrag von Fdl Kall » Samstag 23. Juni 2007, 12:02

Dazu eine Zeitungsmeldung von heute aus der Eifeler Zeitung:

http://www.az-web.de/sixcms/detail.php? ... bahntrasse

kopfschüttelnde Grüße,

Daniel

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PhW
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Beitrag von PhW » Sonntag 24. Juni 2007, 13:38

Wenn das so weitergeht, gibt es in der Eifel irgendwann keine Bahn mehr. :(

Überall bauen die einen Radweg, anstatt die Strecke zu erhalten! :evil:

Sind die noch normal :?: :?: :?:

Gerade so eine Strecke sollte man erhalten :!:

Ärgerliche Grüße

PhW

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Michael B.
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Beitrag von Michael B. » Sonntag 24. Juni 2007, 18:56

Hallo,

So weit ich weiß, soll der Radweg wohl
im Planum vom ehem. Gleis 2
errichtet werden (wollen wirs hoffen...).
Ansonsten müssten die Belgier ja
das Land, auf dem die Trasse verläuft
an uns zurückgeben... :lol:
Nichtsdestostrotz wäre das viele Geld
für den Radweg in einem etwaigen
Neustart des Tourismusverkehrs sicherlich
besser angelegt...

Wenn die DG nur wollen würde, könnte man
ja fürs Wochenende auch einen InterCity-T
(Train Touristique) mit Reeks 41
bei der SNCB bestellen...

Gruß,
Michael

Wolfgang Müller
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Beitrag von Wolfgang Müller » Sonntag 24. Juni 2007, 18:57

Das zeigt wieder einmal, wenn es um die Strasse oder was noch darunter fällt, also hier ein Radweg, geht, spielt Geld keine Rolle! Für das Reparieren der Gleise war keines da. Bahntouristen scheinen doch wohl Menschen zweiter Klasse zu sein?

Rolf
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Beitrag von Rolf » Sonntag 24. Juni 2007, 21:58

So weit ich weiß, soll der Radweg wohl
im Planum vom ehem. Gleis 2
errichtet werden (wollen wirs hoffen...).
Ansonsten müssten die Belgier ja
das Land, auf dem die Trasse verläuft
an uns zurückgeben...
M. W. ist dafür in der Tat immer noch der Versailler Vertrag bestimmend. Solange die Schienen liegen, bleibt die Bahntrasse, so weit sie über deutsches Gebiet führt, m. W. belgisches Staatsgebiet. Also ein guter Grund, die Gleise nicht zu entfernen. Ich sehe darin sogar durchaus eine minimale Rest-Chance für die Vennbahn in fernerer Zukunft. Bleiben die Gleise liegen, und läuft der Fahrradweg daneben, kann es zumindest theretisch sogar zu einem "Kombiverkehr" kommen. Warum nicht mit dem Fahrrad in die eine Richtung und mit der Bahn zurück? Als eifriger "Bahntrassenradler" UND Einsenbahnfan würde ich das begrüßen. So würden beide voneinander profitieren. Sicher momentan absolut unrealistisch. Aber wenn sich der Wind eines Tages drehen sollte, zumindest eine denkbare Alternative. Freuen wir uns, wenn die Gleise wirklich liegen bleiben. Das wäre doch schon besser als ein Abriss! Allerdings hieße das ja auch, dass alle Brücken "zweispurig" vorhanden sein oder entsprechend ausgebaut werden müssen. Ist das denn überhaupt realistisch?

Talent78
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Beitrag von Talent78 » Sonntag 24. Juni 2007, 23:37

Ich meine auch, die historische Herleitung von Rolf stimmt so. Vielleicht wird die Strecke wegen dieser "kriegerischen" Besonderheiten von den Kommunalpolitikern noch zusätzlich als "störend" empfunden.

Aber Leute unter uns: schaut euch mal den Zustand bitte an! Und bedenket die Investitionen in dem Gelände!

charlytrain
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Beitrag von charlytrain » Donnerstag 28. Juni 2007, 15:59

Der Versailler Vertrag ist nach wie vor gültig. Sollten die Gleisanlagen abgebaut werden, wird das Gelände der Trasse und der Bahnhöfe Roetgen, Lammersdorf und Monschau wieder deutsch. So siehts aus! Da beißt die Maus keinen Faden ab! Der Bau des Fahrradweges auf dem Planum des 2. Gleises ist eine geschickte Lösung, den Status Quo des Versailler Vertrages beizubehalten. Tja, manchmal wird mit kommunal- bzw. regionalpolitischen Entscheidungen Völkerrecht tangiert und man wird von der Geschichte eingeholt.

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Prellbock
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Kompie

Beitrag von Prellbock » Donnerstag 28. Juni 2007, 16:48

Mal zum mitschreiben - wie bitte ist herzuleiten, dass der VV noch Bestand hat? M. E. stellt das Grundstück mit - oder auch ohne - Gleisen belg. Territorium in der BRD dar, mit der entsprechenden historischen Verankerung. Was mit dem Grundstück passiert, ist völlig egal. Die Gleisanlagen sind auf deutscher Seite komplett, auf belgischer Seite teilweise abgebaut, teilweise liegen sie noch da. Dies ändert nichts am Status Quo. Wenn's anders sein sollte, bitte Fakten auf den Tisch...

http://www.butgenbach.be/de/Vorstellung ... nnBahn.htm
Herzliche Grüße,

Prellbock

Rolf
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Beitrag von Rolf » Montag 5. November 2007, 10:59

Die Bonner (Kölnische) Rundschau meldet heute auf S. 48, daß der Fahrradweg bis 2010 auf 'einer der beiden Trassen' gebaut werden soll. Das hört sich so an, als bliebe das vorhandene Gleis unangetastet. Hoffentlich ist das so!

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Michael B.
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Beitrag von Michael B. » Montag 5. November 2007, 21:31

Die Bonner (Kölnische) Rundschau meldet heute auf S. 48, daß der Fahrradweg bis 2010 auf 'einer der beiden Trassen' gebaut werden soll. Das hört sich so an, als bliebe das vorhandene Gleis unangetastet. Hoffentlich ist das so!
Korrekt, soweit ich weiß, bleibt im Abschnitt Stolberg / Eupen - Monschau das Gleis erhalten... wirklich in der Substanz durch den Radweg gefährdet ist wohl lediglich der Abschnitt Monschau - Kalterherberg...

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