Reaktivierung - ein weiterer Arbeitsschrifft geschafft.

Bördebahn (Düren - Zülpich - Euskirchen)
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petermann79
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Reaktivierung - ein weiterer Arbeitsschrifft geschafft.

Beitrag von petermann79 » Mittwoch 28. November 2012, 19:13

Hallo und guten Abend!

Auf dem langen und schwierigen Weg zur Reaktivierung der Schienenstrecke Euskirchen-Düren ist ein weiterer kleiner Schritt getan.
Im Kreisentwicklungsausschuss des Kreises Düren konnte beigefügte Vorlage einstimmig beschlossen werden. Unter Mitwirkung des Kreises Euskirchen hat man die Erstellung eines -die Voruntersuchung (sogen. IVV-Studie) zur Streckenreaktivierung- Gutachtens beschlossen.
Somit verfolgen die Kreise Euskirchen und Düren das Ziel, die Reaktivierung der "Bördebahn" für den ÖPNV bis zum 31.03.2013 in die Gremien des Zweckverbandes zur Entscheidung einzubringen.
Der Zweckverband (NVR - Nahverkehr Rheinland ) ist nach § 12 ÖPNV-Gesetz NRW für die Aufbringung der Finanzmittel zur Reaktivierung der Infrastruktur (Inverstitionskosten) und die darauf folgenden Finazmittel für den Betriebs der Züge (Betriebskosten) zuständig.

Die Investitionskosten und die Betriebskosten kommen aus übrigens aus unterschiedlichen Haushaltstiteln!

Eine Reaktivierung nach § 13 ÖPNV-Gesetz scheidet nach weiteren Gesprächsterminen der Kreise und des NVR mit dem Landesministerium aus. Damit liegt die Reaktivierung von der Zuständigkeit klar beim Zweckverband.

Gesetzesauszug:
https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_tex ... #det257016

Nächster Schritt sind die Ergebnisse des Projektverfahrens, dass beide Kreise beauftragen wollen.
Hier muss man klar die Verwaltung beider Kreise ausdrücklich loben, die sehr professionell die formalen Voraussetzungen für das weitere Verfahren schaffen. Die Politik hat hier mit Beharrlichkeit ebenfalls den Willen zur Reaktivierung dokumentiert.



Grüße
Sebastian Petermann
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aldiator
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Re: Reaktivierung - ein weiterer Arbeitsschrifft geschafft.

Beitrag von aldiator » Mittwoch 28. November 2012, 19:28

Super Arbeit, ich hoffe, dass es hier zügig weiter geht und nicht weitere Hindernisse seitens Bahn, Zweckverband in den Weg gestellt werden.

Muss da leider an den stillgelegten Haltepunkt in Nemmenich denken.
Die Bahn hat ein Talent(, um) zu spät zu kommen!

Big Steve
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Re: Reaktivierung - ein weiterer Arbeitsschrifft geschafft.

Beitrag von Big Steve » Mittwoch 28. November 2012, 19:44

aldiator hat geschrieben:Muss da leider an den stillgelegten Haltepunkt in Nemmenich denken.
Der geht aber ja wahrscheinlich in der nächsten Saison wieder in Betrieb :D

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kpo9
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Re: Reaktivierung - ein weiterer Arbeitsschrifft geschafft.

Beitrag von kpo9 » Mittwoch 28. November 2012, 21:01

Freut mich zu hören...

obwohl bei diesem Satz:
petermann79 hat geschrieben: Die Politik hat hier mit Beharrlichkeit ebenfalls den Willen zur Reaktivierung dokumentiert.
stimme ich nicht zu! Sonst ware es längst anders...

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bodo
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Re: Reaktivierung - ein weiterer Arbeitsschrifft geschafft.

Beitrag von bodo » Donnerstag 29. November 2012, 12:16

Gratulation! @MarkusF: Wie wäre es mal mit konstruktiver Mitarbeit, anstelle der ständigen Nörgelei!? Und wenn das wegen der Entfernung nicht geht, einfach mal Klappe halten!

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kpo9
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Re: Reaktivierung - ein weiterer Arbeitsschrifft geschafft.

Beitrag von kpo9 » Donnerstag 29. November 2012, 13:04

Streitet Euch woanders,

Ich bezog mich auf die Zeit, die lange vertrödelt wurde seitens der Kommunal-Politik, die Strecke ist ja nicht erst seit Gestern ohne Regelmäßige Verkehr und damit meine ich keine Übergaben oder Freizeit-Fahrten von irgend jemand. Löblich ohne jedenzweifel sind Vereine die sich für solche Sachen stark machen, wenn Sie es nich gäbe würde die Bördebahn wahrscheinlich in China eingeschmolzen. Beispiele für Streckenrückbauten gibt es zu genüge!

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Heiner Schwarz
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Re: Reaktivierung - ein weiterer Arbeitsschrifft geschafft.

Beitrag von Heiner Schwarz » Donnerstag 29. November 2012, 18:05

Antwort an Sebastian und die Seinen:

Glückwunsch !!!

bodo
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Re: Reaktivierung - ein weiterer Arbeitsschritt geschafft.

Beitrag von bodo » Freitag 30. November 2012, 10:04

MarkusF hat geschrieben:Das sagt so ein billiger Troll, der nur alle Jubeljahre im Forum auftaucht und nichts, aber auch garnix zum Thema zu sagen hat. Und genörgelt habe ich auch nicht. Wer lesen und verstehn kann ist klar im Vorteil und den sehe ich bei dir nicht. Wenn der Kuchen spricht haben die Krümel (bodo) Pause!
Lieber MarkusF,

aber etwas überheblich bist du nicht, oder? Du scheinst mich ja wirklich gut zu kennen. Wo haben wir uns denn schon mal getroffen?
Übrigens: Es sind immer die Leute am gefährlichsten, die keine eigene Meinung haben! Und nun läuft es nach dem Spruch: Wie man in den Wald hineinruft (oben fettgedruckt), so schallt es wieder heraus: Mach deinen Rachen dicht! EOD!

Kein Gruß, M.
Oh, ich habe sehr wohl eine eigene Meinung, und die vertrete ich auch sehr nachdrücklich! Ich lese hier schon seit vielen Jahren regelmäßig, schreibe aber nur dann was, wenn ich auch was Sachliches zu sagen habe. Was man von deiner Person wohl leider nicht immer sagen kann. Nein, ich bin nicht in irgendwelchen Arbeitskreisen oder ähnlichem aktiv, ich habe auch noch nie (bewusst) mit irgendjemandem aus diesem Forum gesprochen. Ich bin einfach nur an den Eisenbahnen und dem Bahnverkehr in der Eifel interessiert (und regelmäßiger Nutzer desselbigen), meine Hauptinteressen liegen aber woanders. Ich war bislang davon ausgegangen, dass auch für jemanden wie mich ein Platz hier im Forum ist. Bin ich deswegen ein Troll? Ich hoffe doch nicht! Wenn das aber auch von anderen so gesehen wird, sagt es mit bitte (gerne auch per PM), dann trolle ich mich auch und lass dich in Ruhe stänkern.


Untertänigste Grüße vom Krümel,

Bodo

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Re: Reaktivierung - ein weiterer Arbeitsschrifft geschafft.

Beitrag von aldiator » Dienstag 4. Dezember 2012, 19:14

Hier nochmal ein Artikel aus dem Klaschtradio.

http://www.radioeuskirchen.de/eus/re/82 ... _rheinland
"Bördebahn bietet zahlreiche Möglichkeiten"
Bahnhof in Euskirchen
© Radio Euskirchen

Die Bördebahn zwischen Euskirchen und Düren sollte möglichst schnell reaktiviert werden. Das fordert der Verkehrsclub Deutschland Aachen-Düren. Die Reaktivierung der Bördebahn könnte zahlreiche Autofahrten zwischen Düren und Euskirchen unnötig machen, sagt der Verkehrsclub Deutschland.

Und das könnte die Straßen und die Umwelt entlasten. Vor allem für das Dürener Stadtgebiet, für das gerade ein Luftreinhalteplan erarbeitet wird, sei das eine große Chance. Die Autos würden schließlich ihren Anteil an der Luftbelastung haben, so der VCD. Es sei enttäuschend, dass die Verantwortlichen diese Chancen nicht erkennen würden.
Wieder ein Grund mehr für die Reaktivierung. Jetzt sollte dies "nur noch" in die Tat umgesetzt werden.
Die Bahn hat ein Talent(, um) zu spät zu kommen!

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Re: Reaktivierung - ein weiterer Arbeitsschrifft geschafft.

Beitrag von petermann79 » Sonntag 10. März 2013, 22:26

Hallo und guten Abend!

wie im Ursprungsbeitrag von mir angekündigt wird bis Ende diesen Monats (März 2013) das Ergebnis der ergänzenden Betrachtung der Bördebahn vorliegen und fristgerecht beim Zweckverband vorgelegt.

Auf persönliche Nachfrage im Kreis Euskirchen liegt man mit der Erstellung dieser ergänzenden Betrachtung genau im Zeiplan.

Aus meiner Sicht geht man weiterhin von einer konservativen Betrachtung der Strecke im Hinblick auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis aus, und will so eben keine "Traumzahlen" produzieren, sondern belastbare, realistische Zahlen dun Daten, die danach auch nciht zerredet werden.
Ein Ergebnis kenne ich leider bisher nicht.
Als Aussenstehender erscheint die ganze Sache sehr "kleinschrittig" - geht aber, aus meiner bescheidenen Sachkenntnis heraus, bisher den richtigen Weg. Wenig "Lärm" und einen saubere Vorberietung ist momentan eine gute Taktik. Um eine persönliche Wertung zum Verlauf abzugeben, hat sich seit 2010 (z.B. mit der Erstellung der Grundlegenden Reaktivierungsstudie in 2011) mehr in Sachen Reaktivierung getan, als in den Jahren 1995 bis 2010, ohne die Bemühungen in der Zeit abzuwerten.

Solbald ich belastbare, offizielle Informationen zur ergänzenden Kosten-Nutzen Betrachtung habe, lasse ich es Euch wissen!


Betse Grüße
Sebastian

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petermann79
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Re: Reaktivierung - ein weiterer Arbeitsschrifft geschafft.

Beitrag von petermann79 » Sonntag 7. April 2013, 22:40

Besser kleinschrittig und ohne Fackelzug und dafür richtig - oder ist schnellen Schrittes und mit Abrissbagger besser?

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Re: Reaktivierung - ein weiterer Arbeitsschrifft geschafft.

Beitrag von aldiator » Freitag 21. März 2014, 12:14

Hallo zusammen,

auch wenn es nicht direkt etwas mit der Bördebahn zu tun, könnte sich der Zusammenschluss von AVV und VRS positiv auf eine Reaktivierung auswirken. Statt zwei verschiedenen Verkehrsverbünden (AVV: Düren-Vettweiß und VRS: Zülpich-Euskirchen) gibt es in Zukunft nur noch einen Verkehrsverbund (VRS).
Endlich sehen die Politiker, bzw. ein Teil der Politiker wie hier Landrat Wolfgang Spelthahn, dass ÖPNV nur funktioniert, wenn es ein sinnvolles und auch durchgehendes Tarifangebot gibt. Leider ist das in unserer Region Mangelware.

http://www.ksta.de/region/verkehr-mit-d ... 16364.html
Abrufen am 21.3.2014 12:05
Quelle: KSTA
Mit dem Jobticket bis Aachen
Erstellt 21.03.2014
Foto: dpa
Das Jobticket soll vom 1. Januar 2015 für die gesamte Region von Aachen bis Gummersbach gelten. Für viele Berufspendler bedeutet das: Endlich kein Zusatz-Ticket mehr. Das kündigte die Regionalverkehr Köln an. Von Birgit Lehmann
Drucken per Mail
Wesseling/Köln.

Von Januar nächsten Jahres an soll es ein gemeinsames Jobticket für den Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und den Aachener Verkehrsverbund (AVV) geben. Das kündigte die Regionalverkehr Köln auf einer Abschlusstagung in Wesseling zum Thema „RegioM 2030“ an. Das Kürzel steht für Regionale Mobilität 2030 – ein vom Landesverkehrsministerium gefördertes Projekt, das sich mit Mobilitätskonzepten für die Zukunft beschäftigt.

Das Jobticket soll vom 1. Januar 2015 für die gesamte Region von Aachen bis Gummersbach gelten, hieß es auf der Veranstaltung. Bisher konnten Kölner VRS-Jobticketbesitzer nach Leverkusen, Gummersbach und Bonn sowie in den Rhein-Erft-Kreis fahren, der fernere Westen aber war ausgeklammert. Der gehört nun dazu – was so manchen Gratis-Freizeitausflug in Orte ermöglich, für die man sonst eine Fahrkarte lösen musste. Berufspendler, die im Bereich des Aachener Verbundes wohnen, aber im VRS-Revier arbeiten, bedeutet das: Sie brauchen endlich kein Zusatz-Ticket mehr.
Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD): „Mobilitätsmanagement in den Kommunen wird zu einem immer wichtigeren Standortfaktor.“


Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD) betonte: „Mobilitätsmanagement in den Kommunen wird zu einem immer wichtigeren Standortfaktor.“ Auch im Bereich des Schienenausbaus gebe es noch viel zu tun.
Überwindung der Verbund-Grenzen

Die komplizierte Überwindung von Verbund-Grenzen sei eine große Hürde für die Akzeptanz des ÖPNV. Übergangstarife sind eine Wissenschaft für sich, an der Menschen, die nur selten Bahn fahren, verzweifeln können. Wer ein VRS-Jobticket hat und damit ausnahmsweise mal nach Düsseldorf fahren will – gehört zum Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr –, kann ein Lied davon singen.

Je attraktiver das Angebot, desto mehr Bürger stiegen auf öffentliche Verkehrsmittel um, sagte der Landrat Wolfgang Spelthahn (Düren) und verwies auf eine Umfrage. 50 Prozent der 4700 Mitarbeiter im Forschungszentrum Jülich sagten, wenn es ein grenzübergreifendes Ticket gäbe, würden sie mit mit dem ÖPNV zur Arbeit fahren.
Die Bahn hat ein Talent(, um) zu spät zu kommen!

aldiator
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Re: Reaktivierung - ein weiterer Arbeitsschrifft geschafft.

Beitrag von aldiator » Freitag 21. März 2014, 12:23

Hallo zusammen,

auch wenn es nicht direkt etwas mit der Bördebahn zu tun, könnte sich der Zusammenschluss von AVV und VRS positiv auf eine Reaktivierung auswirken. Statt zwei verschiedenen Verkehrsverbünden (AVV: Düren-Vettweiß und VRS: Zülpich-Euskirchen) gibt es in Zukunft nur noch einen Verkehrsverbund (VRS).
Endlich sehen die Politiker, bzw. ein Teil der Politiker wie hier Landrat Wolfgang Spelthahn, dass ÖPNV nur funktioniert, wenn es ein sinnvolles und auch durchgehendes Tarifangebot gibt. Leider ist das in unserer Region Mangelware.

http://www.ksta.de/region/verkehr-mit-d ... 16364.html
Abrufen am 21.3.2014 12:05
Quelle: KSTA
Mit dem Jobticket bis Aachen
Erstellt 21.03.2014
Foto: dpa
Das Jobticket soll vom 1. Januar 2015 für die gesamte Region von Aachen bis Gummersbach gelten. Für viele Berufspendler bedeutet das: Endlich kein Zusatz-Ticket mehr. Das kündigte die Regionalverkehr Köln an. Von Birgit Lehmann
Drucken per Mail
Wesseling/Köln.

Von Januar nächsten Jahres an soll es ein gemeinsames Jobticket für den Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und den Aachener Verkehrsverbund (AVV) geben. Das kündigte die Regionalverkehr Köln auf einer Abschlusstagung in Wesseling zum Thema „RegioM 2030“ an. Das Kürzel steht für Regionale Mobilität 2030 – ein vom Landesverkehrsministerium gefördertes Projekt, das sich mit Mobilitätskonzepten für die Zukunft beschäftigt.

Das Jobticket soll vom 1. Januar 2015 für die gesamte Region von Aachen bis Gummersbach gelten, hieß es auf der Veranstaltung. Bisher konnten Kölner VRS-Jobticketbesitzer nach Leverkusen, Gummersbach und Bonn sowie in den Rhein-Erft-Kreis fahren, der fernere Westen aber war ausgeklammert. Der gehört nun dazu – was so manchen Gratis-Freizeitausflug in Orte ermöglich, für die man sonst eine Fahrkarte lösen musste. Berufspendler, die im Bereich des Aachener Verbundes wohnen, aber im VRS-Revier arbeiten, bedeutet das: Sie brauchen endlich kein Zusatz-Ticket mehr.
Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD): „Mobilitätsmanagement in den Kommunen wird zu einem immer wichtigeren Standortfaktor.“


Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD) betonte: „Mobilitätsmanagement in den Kommunen wird zu einem immer wichtigeren Standortfaktor.“ Auch im Bereich des Schienenausbaus gebe es noch viel zu tun.
Überwindung der Verbund-Grenzen

Die komplizierte Überwindung von Verbund-Grenzen sei eine große Hürde für die Akzeptanz des ÖPNV. Übergangstarife sind eine Wissenschaft für sich, an der Menschen, die nur selten Bahn fahren, verzweifeln können. Wer ein VRS-Jobticket hat und damit ausnahmsweise mal nach Düsseldorf fahren will – gehört zum Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr –, kann ein Lied davon singen.

Je attraktiver das Angebot, desto mehr Bürger stiegen auf öffentliche Verkehrsmittel um, sagte der Landrat Wolfgang Spelthahn (Düren) und verwies auf eine Umfrage. 50 Prozent der 4700 Mitarbeiter im Forschungszentrum Jülich sagten, wenn es ein grenzübergreifendes Ticket gäbe, würden sie mit mit dem ÖPNV zur Arbeit fahren.
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Re: Reaktivierung - ein weiterer Arbeitsschrifft geschafft.

Beitrag von SD90 » Samstag 22. März 2014, 11:19

könnte sich der Zusammenschluss von AVV und VRS positiv auf eine Reaktivierung auswirken
Leider steht in dem Beitrag nichts von einer Fusion zwischen VRS und AVV.

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Re: Reaktivierung - ein weiterer Arbeitsschrifft geschafft.

Beitrag von Fi-Fa-Fuzzemann » Dienstag 25. März 2014, 11:56

Bei der angeregten Diskussion über das Jobticket und anderes haben manche vielleicht diesen Zeitungsartikel übersehen:

Zülpicher Bahnhof
Ehrenamtler müssen erneut ran
Seit vier Wochen sind die Mitglieder der IG Rurtalbahn und des Arbeitskreises Bördebahn jeden Samstag vor Ort und versuchen, den Zülpicher Bahnhof mit viel Muskelkraft und sehr wenig finanziellen Mitteln auf Vordermann zu bringen.
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